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Abschlussresolution des Flüchtlingstreffen am 27. Juni 2020

Wir 66 Teilnehmer des Treffens am 27. Juni 2020, zu dem Solidarität International e.V und der Freundeskreis Alassa & friends eingeladen haben, haben viel Unglaubliches gehört, wie in Deutschland Flüchtlinge behandelt werden – wie Menschen zweiter und dritter Klasse. Nicht nur jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie, wo wir gezwungen wurden und werden, auf engstem Raum zusammen zu wohnen – ohne Masken, ohne Tests. Wir werden eingesperrt wie Kriminelle. Jahrelang warten wir darauf, einen Asylantrag zu stellen. Man geht als Flüchtling durch ein Trauma nach dem anderen.

Bauen wir starke Ketten der Solidarität im Kampf gegen Abschiebungen

Freundeskreis Flüchtlingssolidarität Juli 2020

دعونا نبني سلاسل تضامن قوية في مكافحة عمليات الترحيل

Es ist Bestandteil der reaktionären Flüchtlingspolitik der BRD Abschiebungen zu verstärken. Bauen wir stärkere Ketten der Solidarität auf.

  1. Der/die Betroffene stehen im Mittelpunkt. Er/sie ist Ihr/sein stärkster Trumpf, mit seiner/ihrer Person, ihnen Fluchtgründen, ihren Zielen. Er/sie selbst müssen den Kampf aufnehmen wollten.
  2. Wird eine Abschiebung angekündigt, gilt es die konkrete Abschiebegefährdung möglichst exakt einzuschätzen. Wir helfen für eine sofort nötige juristische Beratung die Dokumente geordnet vorlegen zu können.


برنامج 11 نقطة لأصدقاء التضامن مع اللاجئين

(تم اعتماده بالإجماع في الاجتماع التأسيسي لأصدقاء اللاجئين في 27 يونيو 2020)

  1. "Freundeskreis Flüchtlingssolidarität" هي جمعية غير حزبية ومنظمة ذاتيًا للاجئين ونشطاء الحركة الديمقراطية والثورية في ألمانيا ، والتي تحارب سياسة اللاجئين الرجعية للحكومة الفيدرالية والاتحاد الأوروبي ومن أجل الحق في اللجوء أساس سياسي. إنه يعتمد على التجارب الغنية للاجئين المنظمين ذاتيًا من Ellwangen ، الذين - مثل Alassa Mfouapon - قاتلوا ويقاتلون ضد أعمال الشرطة العسكرية أو عمليات الترحيل.
  2. تدافع دائرة الأصدقاء عن الحقوق والحريات الديمقراطية والاجتماعية الأساسية ، والحق في الفرار والاعتراف بالاضطهاد الخاص بالمرأة كسبب للجوء.

Jetzt reden wir – 2.0
20-Punkte Arbeitsprogramm – beschlossen auf dem 1. FLüchtlingspolitischen Kongress in Stuttgart am 30.11.2019

„Jetzt reden wir“ war der selbstbewusste Titel der 1. Pressekonferenz der Flüchtlinge in Ellwangen nach dem martialischen, rassistischen und rechtswidrigen Polizeieinsatz gegen Flüchtlinge in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) am 3. Mai 2018. Dieses Arbeitsprogramm knüpft auf der Grundlage der seitdem enorm entfalteten Arbeit daran an und fasst die wesentlichen Ergebnisse des 1. Flüchtlingspolitischen Kongress mit „Jetzt reden wir – 2.0!“ zusammen.

  1. Wir sehen ein Anwachsen der Fluchtursachen auf der ganzen Welt und bekämpfen die Ausbeutung der Ressourcen der Länder der Welt, ihrer Menschen und der Natur und insbesondere die Verschärfungen der Flüchtlingspolitik der Herrschenden. Wir sehen diese Entwicklung – je nach teils unterschiedlichem politischem Standpunkt – als inhuman, kolonialistisch bzw. imperialistisch verursacht an. Wir stellen uns auf künftig dramatisch wachsende Flüchtlingsströme ein.
  2. Wir verwirklichen bereits in unserer Zusammenarbeit unser gesellschaftliches Ziel: Es darf keine Menschen erster und zweiter Klasse geben! Wir verwirklichen einen Paradigmenwechsel: statt Profit und Macht – Solidarität und Zusammenarbeit in Gleichberechtigung. Je nach politischem Standpunkt nennen wir unser gesellschaftliches Ziel ein gutes Leben, Demokratie, Freiheit oder Sozialismus.
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