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Einer für alle – alle für einen! Solidaritätsadressen für Alassa aus aller Welt

Solidaritätsgrüße von Carola Rackete, aktiv in der Seenotrettung als Kapitänin

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Solidaritätsadresse der Wählerinitiative Karin Zan Bi … / MLPD-Ortsgruppe Kiel

Lieber Alassa, 
mit Empörung haben wir vernommen, dass auch Dir das BAMF mit sofortiger Abschiebung in das vom Bürgerkrieg gezeichneten Land Kamerun, dein Heimatland, droht. Sie werfen Dir vor, dass deine Asylgründe erfunden und erlogen sind. Statt Dir Hilfe zu gewähren. werfen sie dir deine tiefsten Verletzungen als Lüge vor. Statt eine sichere Bleibe zu gewährleisten, wie es das Asylrecht verspricht, wurdest du mit vielen anderen in einer Sammelunterkunft in Ellwangen untergebracht, wo ständiger Polizeiterror allgegenwärtig war. Mit deinem Glauben an die Behörden, den du vorerst noch hattest, hast du das nicht hingenommen. Du hast deutlich gemacht: Es sind Geflüchtete, die die Polizei zu fürchten haben, nicht die Polizei, die (Angst vor Geflüchteten haben muss) Geflüchtete zu fürchten hat, und hast erreicht, dass diese Wahrheit auch vor Gericht Bestand hatte. Mit klaren, überzeugenden Aussagen hast du zu Recht diese Praktiken angeklagt. Und dann schob man dich nach Italien ab.
Mit der Solidarität, die dir zuteil wurde, erreichten wir (wurde deine) deine Rückholung (erreicht). Anschließend gründetest den Freundeskreis Flüchtlingssolidarität, dessen Sprecher Du bist. Jetzt nehmen Geflüchtete selbst ihr Schicksal in die Hand nehmen und kämpfen für ihre Rechte. Zu deutlich hast Du „Ross und Reiter genannt“, und dazu beigetragen, die Vertrauenswürdigkeit des BAMF in Frage zu stellen, und seine Außenwirkung ist zu Recht in Frage gestellt. Das BAMF drängt auf eine schnelle Abschiebung, damit keine bleibt, Zeit, Fragen zu stellen. Aber noch bist du in Deutschland. Und wir brauchen dich hier, um gemeinsam für das Menschenrecht und gegen alle Ungerechtigkeiten zu kämpfen.
Keine Abschiebung von Alassa Mfouapon! Für das Recht auf Flucht und gleiche Rechte für Deutsche und Migranten! Hoch die internationale Solidarität!

10.9. Jean Ziegler, Genf, Mitglied des Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der UNO unterzeichnet den Aufruf:

„Alassa Mfouapon ist mutiger und bundesweit bekannter Flüchtlingsaktivist gegen die Rechtsentwicklung und Bundessprecher der Organisation „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität“. Er und mehrere andere Flüchtlinge aus Gelsenkirchen bekamen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Aufforderung, sich in ihre Heimatländer zu begeben, sonst würden sie abgeschoben.
Offensichtlich soll Alassa für sein Engagement für die Rechte der Flüchtlinge abgestraft werden!

Hände weg von Alassa! Für das Recht auf Flucht!
Asyl für Alassa und alle Demokraten!“

8.9. Konstantin Wecker schickt solidarische Grüße

und schließt sich der Forderung an, die Abschiebungsdrohung zurückzunehmen.

Solidarische Grüße aus Stuttgart vom Antikriegstag am 1.9.

Lieber Alassa,
auf der DGB-Kundgebung zum Antikriegstag am 1.9. in Stuttgart haben wir – Freundeskreis und SI – deinen Fall mit Flugblätten bekannt gemacht und gegen Abschiebungen protestiert. In einer Stunde haben sich 36 Menschen mit dir solidarisiert und unterschrieben: „Protest gegen Abschiebungen – Asyl für Flüchtlingsaktivist Alassa Mfouapon!“  

Solidaritätsresolution bei der Demonstration zum Antikriegstag am 1. 9. in Köln (Auszüge): 

Lieber Alassa Mfouapon, 
wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Antikriegstagsdemo in Köln protestieren dagegen, dass das BAMF erneut versucht, Dich nach Kamerun abzuschieben und Dir das Recht auf Flucht abspricht.
Deine Abschiebung ist eindeutig politisch motiviert, um Dich als bundesweit bekannten mutigen Flüchtlingsaktivisten und Bundessprecher des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität loszuwerden… Das verurteilen wir aufs Schärfste. Gerade heute am Antikriegstag treten wir ein für den Weltfrieden. Dazu gehört auch der Kampf für das Recht auf Flucht auf antifaschistischer Grundlage. Wir fordern von dem BAMF den sofortigen Stopp Deiner Abschiebung und die Anerkennung deines Asylantrages. Die Abschiebung betrifft auch andere Flüchtlinge. Wir fordern ein Asylrecht, das diesen Namen auch verdient. Schluss mit dem Abschiebeterror, hoch die internationale Solidarität! 
(verabschiedet von 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern)

Carola Rackete schreibt: Lieber Alassa, es tut mir sehr leid, diese Neuigkeiten zu hören. 

„Die Abschiebung von Alassa Mfouapon ist klar politisch motiviert. Er hatte gegen den brutalen Polizeieinsatz in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen im Mai 2018 geklagt und Recht bekommen. Die Bundesregierung versucht sich der Menschen zu entledigen, die sich wie Alassa politisch selbst organisieren, ihre Rechte einfordern und das rassistische Migrationssystem in Frage stellen. Menschen wie Alassa müssen wir praktisch und solidarisch unterstützen.“
Beste Grüße, Carola

Montagsdemo Marl 30.8.21: Solidaritätserklärung Alassa & friends

Lieber Alassa, liebe Freunde,
wir haben heute auf unserer Montagsdemo darüber gesprochen, dass ihr sozusagen „aus heiterem Himmel“ abgeschoben werden sollt. Darüber sind wir empört und sprechen euch unsere volle Solidarität aus! 
Wir haben auch über das Desaster in Afghanistan diskutiert. Die „größte Sorge“ der Berliner Regierung und der bürgerlichen Parteien ist, dass wir „eine Situation wie 2015 bekommen“. Das ist richtig zynisch. Jahrelang wurde die Besetzung Afghanistans u.a. damit begründet, dass es um die Verteidigung der Freiheit und der Frauenrechte ginge. Wenn es um weitere Ausreise geht, ist immer nur von den sogenannten „Ortskräften“ die Rede. Von den Kämpferinnen und Kämpfern, die ihr Leben riskieren im Kampf gegen die Taliban und die korrupte Regierung, wollen sie nichts wissen. 
Wir sehen hier einen Zusammenhang mit den Angriffen auf euch: Frauen, Männer und Kinder, die für ihre Rechte einstehen und sich nicht zum „Schmarotzer“ oder Kriminellen abstempeln lassen, die für ein selbstbestimmtes Leben ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen, können die Herrschenden weder hier noch in Afghanistan oder sonstwo brauchen. Wir dagegen stehen mit euch für Solidarität und Völkerfreundschaft und kämpfen gemeinsam und auf Augenhöhe für eine lebenswerte Zukunft für die breite Masse der Bevölkerung auf der ganzen Welt. Wir protestieren entschieden gegen die geplante Abschiebung! Für das Recht auf Flucht und ein Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage, das seinen Namen auch verdient! Lasst euch nicht unterkriegen! Wir sind mit dem Herzen bei euch.

Drei Musiker bzw. Bands auf dem Rebellischen Musikfestival am 27./28.8. zu Alassa

“Hallo, ich bin Dario von der Band Los Pueblos. Wir haben hier auf dem Rebellischen MusikFestival gespielt. Es ist ein Festival der internationalen Solidarität. Und deswegen ist es genau richtig, dass hier der Kampf gegen Abschiebung, die Solidarität mit Geflüchteten gelebt wird – mit Musik, mit Inhalt und Kultur. Wir von unserer Band sind erst mal dafür, dass alle die aus irgendwelchen Gründen unter den widrigsten Bedingungen ihr Land verlassen müssen, hier in Deutschland leben können. Hier dieses reiche Land soll sich nicht so anstellen. Die Geflüchteten gehören genau hier her. Während die Mächtigen in anderen Ländern Unheil anrichten soll es illegal sein, wenn die Menschen aus den Gründen hierher kommen. Deshalb, volle Solidarität mit allen Geflüchteten, alten wie neuen! Und Alassa ist ein besonderer Fall. Er ist einer, der stellt sich mutig vorne dran. Er führt den Kampf an mit seinen Freunden und wird jetzt rausgepickt und soll abgeschoben, denunziert werden. Wir haben ja auch die Hetze der Bild Zeitung gegen ihn miterlebt und das empört uns ganz besonders in derBand. Und deswegen volle Solidarität mit Alassa! Wir sind alle Alassa – wir sind mit Dir!“

„Hallo, mein Name ist Me. V.. Ich komme aus Kamerum, genauso wie Alassa.Wir sprechen auch die gleiche Sprache. Es ist einfach sehr, sehr komisch, einfach unglaublich, dass er Deutschland jetzt wieder verlassen muss. Ich kann einfach nur sagen, es gibt hier genügend Platz für alle. Das ist einfach nicht in Ordnung. Wir müssen noch mehr Akzente aufSolidarität setzen und alles dafür tun dass wir stärker werden.

“Musiker Master Al aus Hamburg: „Mich erinnert das von Alassa an viele Situationen. Und ich finde es wichtig, dann auch immer in Geschichten zu denken. Man wird halt, wenn man revolutionär politisch aktiv ist, in die Ecke gestellt und es wird versucht, einen klein zu machen, um auch die andern einzuschüchtern…Man liest ja in der Zeitung, den Medien , er hat in Ellwangen mit anderen Geflüchteten sich gewehrt, er hat das Land verklagt – sie wollen ihn brechen um andere Leute zu entmutigen, es ihm nachzumachen. Mit der Wucht , die ich hier auf dem Festival gesehen habe, mit dem Hintergrund wird es gelingen, das zu verhindern. Das muss den Leuten bewusst werden, sie müssen lesen und hören was Alassa passiert.“ (etwas gekürzt)

Wählerinitiative für Anna Vöhringer und Peter Weispfenning

Gegen willkürliche Abschiebungen – volle Solidarität für Alassa!
Lieber Alassa, herzliche und solidarische Grüße von der Wählerinitiative für Anna Vöhringer und Peter Weispfenning. Wir haben von deiner unmenschlichen Abschiebeandrohung erfahren und verurteilen diese aufs Schärfste. Das BAMF hat deinen Asylantrag aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen abgelehnt, weil deine Asylgründe angeblich unglaubhaft sind, obwohl aus vielen Quellen belegt ist, dass du in Kamerun politisch verfolgt warst. Der wahre Grund für deine plötzliche Abschiebung ist dein Kampf und gerichtlicher Sieg gegen die Polizeiwillkür- und Gewalt in der Erstaufnahmeeinrichtung Ellwangen. Menschen wie du und die von dir gegründete Organisation „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität“; sind dem Staatsapparat in Deutschland ein Dorn im Auge. Revolutionäre und fortschrittliche Kräfte werden zunehmend kriminalisiert, nur weil sie sich für Freiheit und Menschenrechte (in ihren Heimatländern) einsetzen und die herrschende Klasse der Kapitalisten angreifen. Deine drohende Abschiebung ist offensichtlich eine politisch motivierte Retourkutsche des Bundesamtes und des ihm übergeordneten Innenministerium. Nicht nur du bist von Abschiebung bedroht, sondern auch zahlreiche kämpferische Flüchtlinge aus anderen Staaten wie z.B. Afghanistan, Palästina, Syrien oder Libyen.Die nach rechts gerückte Bundesregierung, allen voran Minister Seehofer, bestimmt, welche Herkunftsländer als sicher gelten – obwohl dort Terror herrscht und die Abgeschobenen um ihr Leben fürchten müssen. Du hast inzwischen rechtliche Schritte gegen deine grundlose Abschiebeandrohung eingeleitet. Wir wünschen dir viel Erfolg in dem Eil-Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen! Ein Sieg wäre auch für die anderen Flüchtlinge ein Signal, dass man sich gegen die reaktionäre Flüchtlingspolitik wehren kann! Wir begrüßen dein weiteres Engagement gegen die menschenverachtende Flüchtlingspolitik der Bundesregierung! Internationalistische Liste/MLPD – Wählerinitiative Anna Vöhringer und Peter Weispfenning 
Für den Vorstand Vesna Buljevic, Ulrich Achenbach 

21 Kollegen haben sich vor den Toren von Bosch Reutlingen gegen die Abschiebung von Alassa ausgesprochen. Sie unterschrieben folgende Protesterklärung:

Protest gegen Abschiebungen, speziell gegen die Abschiebung von Alassa Mfouapon!
Alassa Mfouapon droht direkt die Abschiebung nach Kamerun. Er floh aus Kamerun mit seiner Familie, weil das gemischt religiöse Ehepaar vom Tode bedroht war. Als Aktivist für Menschenrechte ist er anerkannter Sprecher der Flüchtlingssolidarität geworden. Durch sein Engagement ist er eine Zielscheibe der reaktionären und aggressiven Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Er ist inzwischen im 3. Lehrjahr der Ausbildung und spricht gut Deutsch. Sein Asylantrag wurde nicht behandelt und als unbegründet abgeschmettert.
Hiermit fordern wir Stopp der Abschiebung von Alassa und den von Abschiebung bedrohten Flüchtlingen. 

Deutsch-Südafrikanische Freundschaftsgesellschaft Marikana, 24.8.

Lieber Alassa,
wir, Deine Freunde von der deutsch-südafrikanischen Freundschaftsgesellschaft Marikana protestieren entschieden gegen die Pläne der Bundesregierung, dich in das „sichere Herkunftsland“ Kamerun abzuschieben. Die breite Solidarität, die es schon gibt, wird dazu beitragen, dass Seehofer und Co mit ihren Plänen scheitern werden. Besonders empörend finden wir es, dass Du, als Repräsentant der demokratischen Flüchtlingsbewegung, stellvertretend für alle kämpferischen Flüchtlinge abgeschoben werden sollst. Das dürfen und werden wir nicht zulassen.
In Südafrika werden die Flüchtlinge aus den umliegenden Ländern (Zimbabwe, Angola usw.) ebenfalls von der ANC-Regierung unterdrückt und zur Spaltung mißbraucht. Der frühere Gesundheits- und jetzige Innenminister (Aaron Motsoaledi) behauptet, dass die Einwanderer Krankheiten nach Südafrika einschleppen und das Gesundheitssystem überfluten würden. Er fordert Grenzmauern, Verhaftungen, Deportationen und Internierungslager für die Einwanderer, die den Südafrikanern die Jobs wegnähmen.
Viele sind schon freiwillig in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt, weil sie sich in Südafrika nicht mehr sicher fühlen. Einige von ihnen haben sich in unserer Partnerorganisation in Südafrika organisiert und mit uns einen Solidaritätspakt geschlossen.
Lieber Alassa, wir wünschen Dir weiter viel Mut und Durchhaltevermögen und stehen fest an deiner Seite.
Hoch die internationale Solidarität 

SprecherInnen der Regionalgruppe Süd von Freundeskreis Flüchtlingssolidarität / Speakers of Regional Group South of Freundeskreis Flüchtlingssolidarität /

Dear Alassa,
We are very worried and our heart is in pain about BAMF telling you to leave the country. Deporting people to the place their lives are in danger is like killing them indirectly. Every attack on you we consider an attack on all refugees and the movement for human rights and against deportation. Against all attacks we stood together and increased our solidarity – so we also do against the threat of deportation! And we are confident, that our movement will even get stronger in this battle. We are informing the public about the politics of the EU and German government, mainly the Minister of Interior, Horst Seehofer. And we find, that there is many people who do not accept this politics.
The forces against you and all refugees seem to be strong, but as we see, they turn out to be weak, as soon as many people raise against it. This is what we are fighting for, side by side, refugees and solidary people. We will not go back! We will not give in! We are with you, your not alone remember that together we stand divided we fall, Much love to you.
Speakers of Regional Group South of Freundeskreis Flüchtlingssolidarität

Liebe Alassa,
wir sind sehr besorgt und es tut uns im Herzen weh, dass das BAMF dich aufgefordert hat, das Land zu verlassen. Menschen dorthin abzuschieben, wo ihr Leben in Gefahr ist, ist wie eine indirekte Tötung. Jeden Angriff auf dich betrachten wir als einen Angriff auf alle Flüchtlinge und die Bewegung für Menschenrechte und gegen Abschiebung. Gegen alle Angriffe haben wir zusammengestanden und unsere Solidarität verstärkt – so tun wir es auch gegen die drohende Abschiebung! Und wir sind zuversichtlich, dass unsere Bewegung in diesem Kampf noch stärker werden wird. Wir informieren die Öffentlichkeit über die Politik der EU und der Bundesregierung, vor allem des Innenministers Horst Seehofer. Und wir stellen fest, dass es viele Menschen gibt, die diese Politik nicht akzeptieren.
Die Kräfte gegen dich und alle Flüchtlinge scheinen stark zu sein, aber wie wir sehen, erweisen sie sich als schwach, sobald sich viele Menschen dagegen auflehnen. Dafür kämpfen wir, Seite an Seite, Flüchtlinge und solidarische Menschen.
Wir werden nicht zurückgehen! Wir werden nicht aufgeben! Wir sind bei dir, du bist nicht allein, vergiss nicht, dass wir zusammen stehen, geteilt fallen, alles Liebe für dich.
SprecherInnen der Regionalgruppe Süd von Freundeskreis Flüchtlingssolidarität
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Brief von A., ein Freundeskreis-Mitglied: Lieber Freund Alassa, dear friend Alassa

Ich bin sehr besorgt und mein Herz schmerzt, dass sie dir diesen Brief schreiben, in dem Sie dich auffordern, das Land zu verlassen, aber wir müssen ihnen das Gegenteil beweisen. Sie töten Menschen indirekt, indem sie sie an den Ort abschieben, an dem ihr Leben bedroht ist, was einem indirekten Mord gleichkommt.
Ich möchte, dass du dir selbst versprichst, so stark zu sein, dass nichts deinen Seelenfrieden stören kann. Sieh die Sonnenseite von allem und lass deinen Optimismus wahr werden. Denke nur an das Beste, arbeite nur für das Beste und erwarte nur das Beste, vergiss die Fehler der Vergangenheit und dränge auf die größeren Errungenschaften der Zukunft. Widme so viel Zeit der Verbesserung deiner selbst, dass du keine Zeit hast, andere zu kritisieren. Lebe in dem Glauben, dass die ganze Welt auf deiner Seite ist, solange du dem Besten, das in dir steckt, treu bleibst! Wir sind bei dir, du bist nicht allein, denk daran, dass wir zusammen stehen, geteilt fallen, viel Liebe für dich.

Dear friend Alassa,
I am very worried and my haert is in pain to write you this letter about telling you to leave the country but we have to prove them wrong for saying that, they are killing people indirect way deporting people to the place their lives are denger is like killing them indirectly. I want you to promise yourself to be so strong that nothing can’t disturb your peace of mind.Look at the sunny side of everything and make your optimism come true. Think only of the best, work only for the best and expect only the best, forget the mistakes of the past and press on to the greater achievements of the future. Give so much time to the improvement of yourself that you have no time to criticise others. Live in the faith that the whole world is on your side so long as you are true to the best that is in you! We are with you, your not alone remember that together we stand divided we fall, Much love to you.
(Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Solidarische Grüße von W. Hofmann

Liebe Mitglieder des Freundeskreises,
ich bin empört über die Entscheidung, Alassa Mfouapons Asylantrag als „offensichtlich unbegründet“ abzuweisen. Ich erkläre mich mit dem Kampf für ein Bleiberecht von Alassa solidarisch.
Mit solidarischen Grüßen W. Hofmann

Wählerinitiative „Lea Weinmann, Heidi Schmidt und Fritz Hofmann“ im Wartburgkreis und Kali-Revier am 20.8.21

Lieber Alassa,
wir erklären Dir, wie auch anderen von Abschiebung bedrohten fortschrittlichen Menschen, unsere volle Solidarität gegen die Ablehnung des Asylantrags und die Bedrohung mit Ausweisung! Den aggressiven, antikommunistisch motivierten Versuch des BAMF vorbildlich solidarische Flüchtlinge wie Dich einzuschüchtern und abzuschieben, werden wir gemeinsam zurückschlagen. Dieser Angriff richtet sich gegen die selbstorganisierte Flüchtlingsbewegung und gegen die ganze Flüchtlingssolidarität in Deutschland. Damit werden sie nicht durchkommen! In diesem Sinne fordern wir:
Schluss mit dem Abschiebeterror!
Für das Recht auf Flucht!
Für ein uneingeschränktes Asylrecht für alle Unterdrückten auf antifaschistischer Grundlage! 
Für den Schutz aller Flüchtlinge und für die Anerkennung ihrer Rechte in einer internationalen Konvention!

Lieber Alassa, du hast meine volle Solidarität! – Heilbronn, 22.8.21

Ich bin Sozialarbeiter in der Flüchtlingsbetreuung. Die Menschen kommen aus zahlreichen Ländern, viele aus Gambia. Die meisten bekommen eine Ablehnung, weil sie angeblich aus „sicheren Herkunftsländern“ kommen – wer sich mit den Verhältnissen in den Ländern beschäftigt, weiß: das ist eine Farce. In den Ablehnungsbescheiden vom BAMF hat man auch den Eindruck, dass das gar nicht interessiert.
Als Seehofers Migrationspaket mit den insgesamt 9 Gesetzen durchgepeitscht wurde, habe ich mich gründlich damit beschäftigt. Ich habe dazu einen Vortrag für meine Sozialarbeiter-Kolleg/innen gemacht – viele ungläubige Gesichter und Kopfschütteln, aber auch Beschwichtigung „warten wir erst mal ab, wie das umgesetzt wird…“ Inzwischen haben wir massenhaft die Auswirkungen. Es ist in jedem einzelnen Fall eine Katastrophe! Viele Gambier fallen in Depressionen, nehmen Drogen, verschulden sich unendlich, suchen nach kriminellen Einnahmequellen, werden gewalttätig. Dabei würden die Allermeisten gern arbeiten gehen und ein selbständiges Leben aufbauen.
Nur ein Beispiel: ein Kollege aus Gambia hat in einem Labor bei Heilbronn lange Zeit gearbeitet mit Festvertrag und ordentlich verdient, freundschaftlich mit den Kollegen dort verbunden. Er durfte das, weil sein Asylverfahren noch lief, mit Gestattung. Nach Ablehung seines Asylantrags bekam er Duldung. Seehofers Gesetze sehen vor: wer keine eindeutigen Dokumente zu seiner Identität vorlegt, bekommt nur noch eine Duldung 2.Grades, wir nennen das „Duldung light“. Er hat die Pflicht auszureisen, bekommt nur noch gekürzte Asylbewerberleistungen (180€ im Monat) und Arbeitsverbot. Sein Chef und ein Abteilungsleiter haben insgesamt 4 Briefe ans Regierungspräsidium geschrieben, dass er gebraucht wird, sich bewährt hat – keine Chance ohne Vorlage eines Dokuments aus der Heimat! Dabei war Corona-Zeit, diplomatische Vertretungen geschlossen. Der Chef musste den unbefristeten Vertrag kündigen, weil er ihn sonst illegal beschäftigt hätte. Seitdem lebt der Kollege von 180€ und hat keine Möglichkeit, Arbeit zu suchen. Er hat ganz resigniert. Ich habe ihm von deinem Fall erzählt und die Dokumentation zum Tribunal zum Lesen gegeben. Immer wenn wir darüber gesprochen haben, haben seine Augen geleuchtet, aber er war bisher nicht für einen gemeinsamen Kampf gegen diese unmenschlichen Gesetze zu gewinnen. Er hat sich ganz zurück gezogen, weil niemand mehr etwas „für ihn“ tun konnte. 
Das ist die Bedeutung des Weges, den du mit der Selbstorganisation der Flüchtlinge begonnen hast. Nicht Betreuung und Fürsprache, sondern selber das Schicksal in die Hand nehmen. Weil das die wirkliche Gegenposition zu Seehofers reaktionärer Politik ist, darum ist dein Fall so brisant.
Dabei hat es mir so gut getan, dass endlich mal die arroganten Formulierungen in den BAMF-Bescheiden, wie ich sie zuhauf kenne, öffentlich in Frage gestellt werden: „offensichtlich unbegründet“, „angeblich“, „unglaubhaft“ – wie ich das kenne. Die Seehofer-Gesetze müssen weg, aber es muss auch gegen die reaktionäre Umsetzung durch BAMF eine breite Bewegung entstehen. Wie oft haben mir Geflüchtete aus vielen Ländern erklären wollen, dass die Begründung im BAMF-Bescheid nicht stimme, sie hätten doch das im Interview erklärt usw. Wer aus einem „sicheren Herkunftsland“ kommt, hat für die „Glaubwürdigkeit“ bei der Behörde schlechte Karten. Wer keine Dokumente vorlegt, dem werden seine eigenen Aussagen im Interview um die Ohren gehauen: du hast doch gesagt, es gibt noch einen Onkel in deiner Heimat, dann ist es zumutbar, dass der zur Botschaft fährt für einen Pass… Dann steht auch im Ausweis der Hinweis, die Daten beruhten nur auf eigenen Angaben. Also sogar im Ausweis wird Zweifel an der Glaubwürdigkeit dokumentiert.
Lieber Alassa, ich wünsche dir und dem Freundeskreis viel Energie. Bei jeder Gelegenheit in der Öffentlichkeit bin ich dafür eingetreten und werde das weiter tun: Asylrecht für Alassa und alle Geflüchteten! Weg mit Duldung light! Schluss mit Abschiebungen!
Herzliche Grüße

Überparteiliches Kommunalwahlbündnis FÜR Esslingen, 22. 8.

Lieber Alassa, wir, der Vorstand und die Gemeinderätinnen von FÜR Esslingen, Sigrid Cremer und Dilek Toy, protestieren entschieden gegen deine geplante Abschiebung nach Kamerun. Es ist blanker Zynismus, wenn Seehofer und Co Kamerun als „sicheres Herkunftsland“ bezeichnen. Im Norden des Landes wütet die islamistische Boko Haram. Amnesty International berichtet über zahlreiche Menschenrechtsverletzungen – auch Folter – durch die diktatorische Regierung. Diese Regierung kuscht offensichtlich vor den Islamisten. Wohin das führt, erleben wir gerade in Afghanistan. Wir haben in der heutigen Ausgabe der Zwiebel – einem Anzeigenblatt mit einer Auflage von 45.000 – über deinen Fall berichtet. Esslingen ist eine der 267 Städte, die sich zu „sicheren Häfen“ erklärt haben. Wir fordern, dass mindestens diesen Städten endlich Flüchtlinge zugewiesen werden. FÜR Esslingen unterstützt auch die ideelle Menschenkette von Deutschland nach Italien am 18. September 2021 und will auch da deinen Fall bekannt machen. Wir finden es großartig, dass du dich für die Rechte aller Flüchtlinge einsetzst und mutig gegen die menschverachtende Flüchtlingspolitik kämpfst. Für ein uneingeschränktes Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage. Für die Bekämpfung der Fluchtursachen und nicht die Bekämpfung der Geflüchteten. Für einen humanen Umgang mit Menschen auf der Flucht. Hoch die internationale Solidarität! Ganz herzliche Grüße von Sigrid Cremer und Dilek Toy

Reisegruppe aus Mecklenburg-Vorpommern zur Auftaktkundgebung der Internationalistischen Liste/MLPD am 21.8. in Hannover

Lieber Alassa,

mit Empörung weisen wir die Absicht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zurück, dich wieder nach Kamerun abzuschieben. Wir stehen voll solidarisch hinter dir. Du hast Recht, dass sie dich als Flüchtlingsaktivisten, der sich nicht einschüchtern lässt mit erlogenen und unwahren Behauptungen politisch abstrafen wollen. Das lassen wir nicht zu! Dieser Abschiebeterror zielt auf alle Flüchtlinge, in denen die reaktionären Politiker wie Innenminister Seehofer nur potentielle Kriminelle sehen. Kanzlerkandidat Armin Laschet sorgt sich angesichts der Entwicklung in Afghanistan am meisten darum, dass wie 2015 viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen könnten und die faschistoide AfD will sogar das Asylrecht aussetzen. Das offenbart ihre reaktionäre und rassistische Denkweise. Diejenigen, die ständig von anderen Ländern „Menschenrechte“ einfordern, treten sie im eigenen Land mit Füßen! Für das Menschenrecht auf Flucht und uneingeschränktes Asyl für alle Unterdrückten auf antifaschistischer Grundlage! Hoch die internationale Solidarität!

Solidarität International und Wählerinitiative Klaus Bremer und Barbara Meyer in Kassel, 20. 8.

Lieber Alassa, wir, Mitglieder von Solidarität International e.V. und Unterstützer*innen der Wählerinitiative Klaus Bremer und Barbara Meyer in Kassel erklären uns mit Dir uneingeschränkt solidarisch.
Du bist ein couragierter Mensch und hast Dich zu einer bekannten und wichtigen Führungsfigur in der Flüchtlingsbewegung in Deutschland entwickelt. Mit Deinen gewonnenen Prozessen gegen die Verleumdungen gegen Bildzeitung und die AfD-Fraktionsvorsitzende Weidel und Deinem mutigen Prozess gegen die Angriffe auf die Flüchtlinge in der LEA Ellwangen im Mai 2018 hast Du Mut bewiesen und gegen Unrecht protestiert. Dass Du nun aufgefordert wirst, die BRD zu verlassen, ist deshalb nicht anderes als eine politisch motivierte Retourkutsche. Seehofers Politik mitsamt der der gesamten Bundesregierung und der EU wollen nicht wirklich Flüchtlinge hier haben, vor allem auch keine, die für ihre eigenen Rechte einstehen, sich für ihre Interessen organisieren und damit an die Öffentlichkeit gehen oder sogar gegen den deutschen Staat und die Polizei klagen.
Flüchtlinge sollen angepasst sein, den Mund zu halten und sich nicht öffentlich zu äußern. Sie sollen Bittsteller bleiben und werden als Menschen zweiter Klasse behandelt. Ihnen sollen – nach Logik der Bundesregierung – grundlegende Rechte vorenthalten bleiben, während willkürlich über ihr Asyl oder ihre Abschiebung entschieden wird. Vor allem soll ihnen vorenthalten werden, sich im Sinne ihrer Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte zu äußern. Deshalb sind Deine Courage und Deine Unbestechlichkeit ein Dorn im Auge von Innenministerium und ihren Behörden. An Dir soll ein politisches Exempel statuiert werden, indem Du ausgewiesen werden sollst. Wir wünschen Dir und allen mit Dir solidarischen Menschen und den Flüchtlingen, die in einer ähnlichen Lage sind, viel Durchhaltevermögen und Erfolg im Kampf gegen diese ungerechte und zutiefst menschenfeindliche Politik. Wir werden uns, soweit es uns möglich ist, dafür einsetzen, dass Du hier Dein Bleiberecht erhältst.
Mit solidarischen Grüßen deine Freundinnen und Freunde aus Kassel

Kundgebung Wahlkampfauftakt Düsseldorf, 18.8.

Die Auftaktkundgebung am 18. August der Internationalistischen Liste / MLPD in Düsseldorf mit den Direktkandidaten Daniela Maus und Paul Straif schickt herzliche Solidaritätsgrüße an Alassa Mfouapon! Wir protestieren gegen deine geplante Abschiebung und protestieren auch gegen die Grünen-/CDU-Landesregierung Baden-Württemberg, die hier offensichtlich Rache nehmen will. Rache, weil du für die selbstorganisierten Kampf der Flüchtlinge stehst. Für dein sofortiges Asyl bei uns in Deutschland! Wenn wir organisiert sind, sind wir stark. Gemeinsam gegen Ausbeutung und Unterdrückung, für Freiheit und das Recht auf Flucht!

Solidarität International (SI) e.V.- Regionalgruppe Ostalb – c/o Renate Radmacher

Lieber Alassa,
unsere Mitgliederversammlung der Regionalgruppe Ostalb möchte Dir unsere volle Solidarität und Unterstützung zusichern. Es kann keinen anderen Grund als eine politisch motivierte Retourkutsche sein, wenn Du aufgefordert wirst, die BRD zu verlassen. Seehofers Politik mitsamt der der gesamten Bundesregierung und der EU wollen nicht wirklich Flüchtlinge hier haben, vor allem auch keine, die für ihre eigenen Rechte einstehen, sich für ihre Interessen organisieren und damit an die Öffentlichkeit gehen oder sogar gegen den deutschen Staat und die Polizei klagen. Flüchtlinge haben sich hier anzupassen, den Mund zu halten und sich nicht öffentlich zu äußern. Sie sollen Dankbarkeit für die „Großherzigkeit“ der Regierung zeigen. Damit werden sie zu ewigen Bittstellern gemacht und als Menschen zweiter Klasse behandelt, denen man – nach Logik der Bundesregierung auch Rechte vorenthalten kann, willkürlich über Asyl oder Abschiebung entscheidet und v.a. keine demokratischen Aktivitäten zulassen will. Deshalb sind Deine Courage und Deine Unbestechlichkeit ein Dorn im Auge und an Dir soll ein politisches Exempel statuiert werden, indem Du ausgewiesen werden sollst.
Wir wünschen Dir und allen mit Dir solidarischen Menschen und den Flüchtlingen, die in einer ähnlichen Lage sind, viel Durchhaltevermögen und Erfolg im Kampf gegen diese ungerechte und zutiefst menschenfeindliche Politik.
In solidarischer Verbundenheit Deine SI Gruppe Ostalb
i.A. Renate Radmacher, Christa Fragner-Schneider Vorstandsfrauen der Regionalgruppe

Veranstaltungsteilnehmer Buchvorstellung in Ludwigsburg protestieren gegen die geplante Abschiebung von Alassa Mfouapon nach Kamerun

Wir sind empört und wütend über die Drohung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, dass du nach Kamerun abgeschoben werden sollst. In ein Land, aus dem du wegen politischer Verfolgung geflohen bist. In Kamerun herrscht Terror und viele Menschen müssen fliehen. Mit dieser Drohung soll das eh schon ausgedünnte Asylrecht weiter eingeschränkt werden. Stammt die Abschiebedrohung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge – oder muss man sagen „Bundesamt gegen Migration und gegen Flüchtlinge“ aus der Feder höherer Instanzen? So hat das Verwaltungsgericht Stuttgart dem Land Baden-Württemberg und seiner Polizei letztes Jahr eine deutliche Abfuhr erteilt. Es stellte fest, dass der brutale Polizeieinsatz in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen rechtswidrig war.Lieber Alassa, Wir sind solidarisch mit Deinem Kampf gegen die Abschiebung und für das uneingeschränkte Recht auf Asyl und wünschen Dir viel Erfolg.Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung zur Buchvorstellung „Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“. Ludwigsburg

Vorbereitungsgruppe Musikfestival, Ulm

Solidaritätserklärung mit Alassa: Mit Empörung haben wir gehört, dass du nach Kamerun abgeschoben werden sollst. Dagegen stehen wir hinter dir! Weder Abschiebung, Hetze der BILD-Zeitung oder die AfD konnten dich bisher davon abhalten, für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen und die Flüchtlinge dafür zu organisieren. Für viele von uns bist du deshalb ein Vorbild. Der neue Angriff ist dreist und hetzerisch. Die Regierung wird auch diesmal eine Niederlage davontragen. Wir bereiten aktuell das Rebellische Musikfestival am 27.-28.8. vor. Es steht gegen Rassismus und für internationale Solidarität. Du gehörst auch zu unserem Festival! Wir wünschen dir viel Erfolg und machen deinen Kampf bekannt!

Milchbäuerinnen und -bauern vom Niederrhein und Unterstützer der Agrarplattform im Internationalistischen Bündnis

Solidaritätsadressse gegen die Abschiebung von Alassa

Wir Milchbäuerinnen und -bauern und Leserinnen und Leser der Rebellischen Landstimme protestieren gegen die Zwangsabschiebung des Flüchtlings Alassa Mfouapon nach Kamerun. Alassa hat auf der Flucht sein Kind verloren. Er machte bundesweit Schlagzeilen weil er sich vor drei Jahren mutig für das Recht auf würdige Behandlung in der Erstaufnahmestelle Ellwangen einsetzte und ihn dafür die AfD als Terrorist beschimpfte, der „die Todesstrafe“ verdiene. Er ist heute mitten in einer Ausbildung als Mediengestalter. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) behauptet nun plötzlich, dass Kamerun ein sicheres Land sei und es keinen Grund für Flucht gebe. Eine Mitverantwortung für die Fluchtursache in Westafrika trägt auch die deutsche Agrarpolitik. Mit Export von Milchpulver zu Dumpingpreisen aus der EU wird dort die einheimische Bauernschaft ruiniert. Und hier wird die Existenzgrundlage der Klein- und Mittelbauern durch viel zu niedrige Erzeugerpreise zerstört. Alassa muss dauerhaftes Bleiberecht bei uns erhalten! Hoch die internationale Solidarität!

Europa-Koordinatoren der ICOR / International Coordination of Revolutionary Parties & Organizations ICOR vom 17.8.

Lieber Alassa, 

mit Empörung haben wir gehört, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dich aufgefordert hat, Deutschland innerhalb von einer Woche zu verlassen und dich ansonsten abschieben will. Das ist ein Skandal! Der gleiche Brief ging auch an andere Flüchtlinge – dir und allen Betroffenen gehört unsere volle Solidarität und Unterstützung im Kampf gegen diese Abschiebedrohung! 
Es ist offensichtlich, dass insbesondere deine Aktivitäten den Herrschenden ein Dorn im Auge sind: seit dem Kampf gegen den brutalen Polizeieinsatz in der Flüchtlingsunterkunft in Ellwangen 2018 stehst du mutig und selbstlos in der ersten Reihe dafür, dass wir gemeinsam kämpfen – egal aus welchem Land man kommt – für das Recht auf Flucht, für menschenwürdige Behandlung und gegen Fluchtursachen. Insbesondere der „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität“ ist wegweisend, weil er für eine organisierte Zusammenarbeit steht. Dein Vorbild und die Arbeit des Freundeskreises haben viele Menschen ermutigt, selbst für ihre Rechte aktiv zu werden. 
Es ist der ICOR Europa ein besonderes Anliegen, die kämpferischen und selbstständigen Initiativen von Flüchtlingen miteinander in Kontakt zu bringen und dass wir gegenseitig voneinander lernen und uns unterstützen. 
Für das Recht auf Flucht! Solidarität mit den revolutionären Befreiungskämpfen! Hoch die internationale Solidarität! 
Jeroen Toussaint & Joachim Griesbaum Europa-Koordinatoren der ICOR 

Montagsdemo Wuppertal 16.8.

Lieber Alassa Mfouapon,
wir sind empört über den erneuten Versuch Dich nach Kamerun abzuschieben und Dir das Recht auf Flucht zu nehmen. Es ist offenkundig, dass die Bundesregierung Dich als bundesweit bekannter mutiger Flüchtlingsaktivist loswerden will, der sich gegen die Rechtsentwicklung in Deutschland stellt und dem die Einheit der Flüchtlinge ebenso wie die Einheit zwischen Flüchtlingen und Deutschen am Herzen liegt.
Die Abschiebung betrifft auch andere Flüchtlinge. Das ist eine menschenverachtende Politik der Seehofer und Co.
Wir fordern ein Asylrecht, das diesen Namen auch verdient. Schluss mit dem Abschiebeterror, hoch die internationale Solidarität!

Wählerinitiative „Elke Weidner und Claudia Lenger-Atan“, Reutlingen / Tübingen, 16. 8.

Lieber Alassa, liebe andere von Abschiebung Betroffene, wir erklären Dir und Euch die volle Solidarität gegen die Ablehnung des Asylantrags und die Bedrohung mit Ausweisung! Wir haben hier bei uns schon erfolgreich gegen eine beabsichtigte Abschiebung traumatisierter, vulnerabler Frauen gekämpft. Den jetzigen äußerst aggressiven Versuch des BAMF vorbildlich solidarische Flüchtlinge wie Dich, lieber Alassa, einzuschüchtern und abzuschieben, werden wir gemeinsam zurückschlagen. Die menschenverachtende weitere Abschiebepraxis nach Afghanistan wurde auf breiten Protest von Seehofer ausgesetzt. 
In diesem Sinne fordern wir: Für ein uneingeschränktes Asylrecht für alle Unterdrückten auf antifaschistischer Grundlage!

Kinderorganisation ROTFÜCHSE, Esslingen, 16. August 

Liebe Alassa, wir wollen, dass Du hier bleibst! Wir finden es gemein, dass Du aus Deutschland rausgeworfen werden sollst. Flüchtlinge und andere Leute, die hier leben, sollen alle die gleichen Rechte haben. Auf Deinem T-Shirt, das wir auf einem Foto angeschaut haben, steht: „Voll happy“. Wir möchten, dass Du und Deine Familie „voll happy“ seid! Viele Grüße

MLPD-Aufbaugruppe Esslingen, 16. August 

Lieber Alassa, die Mitglieder unserer Gruppe schicken Dir solidarische Grüße und wollen Dich im Kampf um Dein Bleiberecht unterstützen. Dieser Kampf ist wichtig für alle Menschen, die in ihrer Heimat bedroht oder aus ihr vertrieben werden. Unser Protest richtet sich gegen die Politik der Bundesrepublik und der Europäischen Union, die immer mehr die von der UNO anerkannten Menschenrechte aushöhlt. Bereits jetzt sind elementare Menschenrechte – auch die aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik – weitgehend eingeschränkt. Wir fordern ein Asylrecht, das diesen Namen auch verdient! Schluss mit den Abschiebungen in Länder, in denen Gefahr für Freiheit, Leib und Leben drohen! Schluss auch mit pauschalen Erklärungen von Ländern zu „sicheren Herkunftsländern“, wenn die Menschen von dort eben deswegen fliehen, weil sie dort nicht sicher leben können. Für Kamerun, Afghanistan, Syrien und wie all die Länder heißen, aus denen Menschen fliehen müssen, weil sie sonst keine Chance zum Überleben haben, ist das ein großer Verlust, weil gerade die Menschen das Land verlassen müssen, die für den Aufbau seiner Lebensgrundlagen wichtig sind. Unsere Solidarität gilt den dort unterdrückten Völkern. Wir sind für die Beseitigung der Fluchtursachen! Wir wünschen Dir Für Deinen Kampf Erfolg und unterstützen Dich, soweit uns das möglich ist.
Solidarische Grüße von Deinen Freundinnen und Freunden, Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus Esslingen

MLPD Halle/Saale

Lieber Alassa, ich schreibe Dir von meinem Krankenlager im Krankenhaus Dölau im Namen der Marxisten-Leninisten und vieler Deiner Freunde aus Halle an der Saale. Derzeit muss ich mich noch ein paar Tage von ein paar kleinen Schlaganfällen und einen Hörsturz erholen.
Aber das ist alles nicht vergleichbar mit dem, was Du durchgemacht hast, wie Du kämpfen musstest, gekämpft hast und weiter kämpfst, für Dich, für viele Flüchtlinge, für das Recht auf Flucht und Asyl auf antifaschistischer Grundlage, für unsere gemeinsame Sache des Kampfes gegen Imperialismus, Faschismus, Ausbeutung, Unterdrückung und die Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur, für eine befreite Welt, in der alle Menschen auf der ganzen Welt gut und gemeinsam miteinander leben werden. Dein Vorbild war und ist Beispiel und gibt vielen Menschen Kraft, sich unserem gemeinsamen Kampf um Befreiung vom Joch des Imperialismus anzuschließen, weiter durchzuhalten und über sich hinaus zu wachsen. Auch mir. 
Das die Herrschenden die mutigsten und besten Kämpfer für die Freiheit der Völker der Welt verfolgen, terrorisieren, wegsperren, ermorden oder wie Dich derzeit gern abschieben möchten, ist nichts neues, Du hast es ja bereits am eigenen Leibe erlebt. Wir werden auch weiter an Deiner Seite stehen, diese ungeheure Tat des deutschen Staatsapparats  in den Betrieben und in den Wohnvierteln unserer Stadt bekannt machen, Solidarität organisieren und gemeinsam kämpfen und siegen, auch das wirst Du sicherlich erneut erleben, im Kleinen wie hoffentlich in nicht all zu ferner Zeit auch im ganz Großen.
Heute nun unsere solidarischen Grüße von Deinen Mitstreitern aus unserer Stadt, die in Wort und Tat an Deiner Seite stehen. Nichts und niemand wird uns unterkriegen. Weder „dumme“ Krankheiten noch der Abschiebeterror von Teilen des deutschen Staatsapparats wird unseren gerechten Kampf aufhalten können. Der Sieg wird unser sein. Wir sind unaufhaltsam. Die Solidarität ist dabei eine starke Waffe die niemand unterschätzen darf.
Einen Finger können sie brechen.
Aber fünf Finger sind eine Faust!
Hoch die internationale Solidarität!
Proletarier und Unterdrückte aller Länder vereinigt Euch.
Dein Freund Frank Oettler

Courage Hamburg

Lieber Alassa, mit Empörung haben wir zur Kenntnis genommen, dass du wieder einmal abgeschoben werden sollst. Wir, Couragefrauen aus Hamburg, waren deshalb heute auf einer Kundgebung und haben dort gegen deine Abschiebung und die Abschiebung aller anderen gesprochen und unsere Solidarität ausgesprochen. Es ist so offensichtlich, dass Du mit der Abschiebung nach Kamerun, mundtot gemacht werden sollst. Menschen wie Du, die sich für die Belange der Flüchtlinge engagieren, sind der Regierung ein „Dorn im Auge“. Das ist Abschiebeterror.
Wir versichern Dir unsere Solidarität.

„Rotfuchs“ Perisu

„Hallo Alassa, ich bin Perisu und ich grüße dich von ganzem Herzen!“ (Rotfuchs, zehn Jahre)

MLPD-Wohngebiets-Aufbaugruppe Gelsenkirchen-Rotthausen

Lieber Alassa, im Kampf gegen deine Abschiebung stehen wir voll hinter dir. Der Angriff auf dein Recht auf Flucht und dem Recht aller Flüchtlinge ist Teil unseres gemeinsamen Kampfes gegen die Rechtsentwicklung der herrschenden Politik. Dein Mut und dein Durchhalten ist Vorbild für uns.
Wir werden den Angriff auf dich in unserem Umfeld bekanntmachen und ihn auch nutzen, um die unmenschliche Asylpolitik der Regierung und den Abbau demokratischer Rechte  zu entlarven und die Bewegung dagegen zu stärken.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Veranstaltung zur Buchvorstellung
„Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus“, 13. August

Wir sind empört und wütend über die Drohung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, dass  du nach Kamerun abgeschoben werden sollst. In ein Land, aus dem du wegen politischer Verfolgung geflohen bist. In Kamerun herrscht Terror und viele Menschen müssen fliehen. Mit dieser Drohung soll das eh schon ausgedünnte Asylrecht weiter eingeschränkt werden. Stammt die Abschiebedrohung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge – oder muss man sagen „Bundesamt gegen Migration und gegen Flüchtlinge“ aus der Feder höherer Instanzen? So hat das Verwaltungsgericht Stuttgart dem Land Baden-Württemberg und seiner Polizei letztes Jahr eine deutliche Abfuhr erteilt. Es stellte fest, dass der brutale Polizeieinsatz in der Landeserstaufnahmestelle Ellwangen rechtswidrig war.

Ortsgruppe Gelsenkirchen-West

Lieber Alassa, mit dem menschenverachtenden, reaktionären Abschiebeterror gegen Dich und andere unserer Freunde sind wir nicht einverstanden! Das werden wir nicht zulassen! Dein Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, der konsequente Einsatz für die Rechte der Flüchtlinge in Einheit mit der Beteiligung am Kampf in Deutschland ist uns ein Vorbild! Wir stehen in Horst voll hinter und vor dir! Wir grüßen und umarmen dich, deine Genossinnen und Genossen aus Gelsenkirchen-West

Olaf Swillus, Essen

Alassa Mfouapon darf nicht abgeschoben werden. Gemeinsam können wir das verhindern.

llona vom Internationalistischen Bündnis, zur Zeit Urlauberin im Ferienpark Thüringer Wald

Lieber Alassa, eben noch standen wir zusammen und lachten über die Scheu vor der Kamera, waren begeistert über den neuen Regisseur, der Dir half das Video einzelner Kandidatinnen und Kandidaten der Internationalistischen Liste / MLPD fertig zu drehen.
Als ich die Nachricht auf Rote Fahne News las, war ich empört, dass sie Dich in das Land abschieben wollen, das Dich zwang zu fliehen, wegen dem Terror und der Unfreiheit gegenüber großen Teilen der Bevölkerung. Ich hatte gestern ein Gespräch über die Verursacher von Monokulturen in Afrika, den Raubbau und die Zerstörungen der Lebensgrundlagen durch die verschiedensten Imperialisten der Welt in diesem großen Erdteil.
Ich bin empört darüber, wie mit Dir und vielen Flüchtlingen umgegangen wird. Ich bin selber 1977 geflüchtet. An der Behandlung von Flüchtlingen, die sich nicht sofort an die Politik der Unterdrücker und Ausbeuter von Mensch und Natur angepasst haben, hat sich nicht viel geändert. 
Ich bin empört über den feigen Angriff auf Dich, der eines deutlich macht: Die Lächerlichkeit dieses Vorgangs. Diesen nächsten Skandal im Umgang mit Dir werden wir bekannt machen und auf dem nächsten Treffen des Internationalistischen Bündnisses sicher beraten, was wir dagegen gemeinsam mit dem Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International tun werden.

FÜR DAS RECHT AUF FLUCHT! 
FÜR EIN UNEINGESCHRÄNKTES ASYLRECHT FÜR ALLE UNTERDRÜCKTEN AUF ANTIFASCHISTISCHER GRUNDLAGE! 
In diesem Sinne, herzliche und couragierte Verbundenheit.
Liebe Grüße Ilona

Wählerinitiative der Internationalistischen Liste/MLPD Hubert Bauer Esslingen, 14.8.21

Lieber Alassa,wir haben gehört, du hast ein Problem mit der Abschiebung. Wir wollen die sagen: Du bist nicht alleine, wir kämpfen zusammen.Wir fühlen deine Angst, aber auch deinen Mut. Aber wir geben nicht auf und kämpfen weiter gegen die Regierung.Damit es keine Abschiebungen mehr gibt! Zusammen in Solidarität werden wir gewinnen.Wir bewundern dich, weil die so mutig bist.
We care for you and stand with you! Long live the international solidarity

Wählerinitiative Renate Schmidt und Thomas Voelter (Zollernalbkreis)

Lieber Alassa, 
gestern hat sich unsere Wählerinitiative getroffen. Unsere Direktkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD hat uns von Deiner Lebensgeschichte, Deiner Flucht und Deinem unermüdlichen Kampf für die Einheit von Deutschen und Migranten berichtet. Wir sind empört über den erneuten Versuch, Dich abzuschieben und die Lügen, die dafür konstruiert werden, einzig und allein, um Deinen kämpferischen Geist zu brechen. Wir erklären uns solidarisch mit Dir und versichern Dir, dass wir Dich in Deinem weiteren Kampf unterstützen werden. 
19 Teilnehmer der Wählerinitiative

Fritz und Verena, internationale Automobilarbeiterkoordinierung von Stellantis

Lieber Alassa, 
mit Empörung haben wir mitbekommen, dass das BAMF dir droht, dich abzuschießen. Das ist wirklicher ‚Abschiebeterror‘ der dir widerfährt.Es ist unsäglich, was dir vorgeworfen wird! Du bist ein mutiger Kämpfer für Freiheit und internationale Solidarität. Das macht dich zu einem Vorbild, von dem auch wir von der internationalen Automobilarbeiterkoordinierung viel lernen können. Es liegt klar auf der Hand, dass versucht wird dich mit der Abschiebung nach Kamerun, mundtot zu machen. Dein Kampf gegen die menschenverachtende Flüchtlingspolitik in Deutschland und international ist Seehofer, Alice Weider und Co. ein Dorn im Auge. Das ist Ausdruck der verschärften Rechtsentwicklung der Regierung. Dagegen müssen wir uns gemeinsam organisieren! Wer einen von uns angreift, greift uns alle an. Lieber Alassa, wir stehen voll hinter dir. Fühl dich herzlich gegrüßt,
Fritz und Verena, internationale Automobilarbeiterkoordinierung von Stellantis/GM in Deutschland

Flüchtlingsrat NRW e.V. 09.08.2021 | Aktuell, Weitere Herkunftsstaaten / Abschiebung von Alassa Mfouapon nach Kamerun

Alassa Mfouapon, ein bundesweit bekannter Flüchtlingsaktivist gegen die Entwicklung der Asylpolitik in Deutschland und Bundessprecher der Organisation „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität“, bekam am 6. August vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Aufforderung, dass er sich innerhalb einer Woche nach Kamerun begeben solle, da er sonst dorthin abgeschoben werde. Sein Antrag auf Asyl sei „offensichtlich unbegründet“.
Im Fall Alassa Mfouapon handele es sich um ein erneutes politisches Exempel der Bundesregierung. Denn er repräsentiere seit Jahren den „mutigen, aktiven und erfolgreichen Kampf gegen diese Rechtsentwicklung und die reaktionäre Flüchtlingspolitik“.
Alassa Mfouapon erklärt dazu: „Die Ablehnung meines Asylantrags entspricht der Politik der Bundesregierung, alle Asylanträge von Flüchtlingen aus Afrika abzulehnen und diese wieder abzuschieben. Immer mit der Begründung, dass ihre Heimatländer ’sichere‘ Herkunftsstaaten wären. Ich habe erst vor kurzem mit anderen Flüchtlingen aus Afrika gesprochen, die jetzt mit der gleichen Begründung abgeschoben werden sollen. Wenn Kamerun ein ’sicheres‘ Land wäre, warum würden die Menschen dann fliehen? Warum setzt sich jemand ins Boot über das Mittelmeer und riskiert sein Leben, wenn er in seinem Land ’sicher‘ leben kann? Erst vor einer Woche sind mehrere junge Flüchtlinge aus Kamerun in der Wüste gestorben, weil sie geflohen sind. Egal, aus welchen konkreten Gründen jemand flieht – alle haben ein Recht auf Flucht auf antifaschistischer Grundlage. Die Bundesregierung muss diese Asylentscheidungen revidieren und unseren Anträgen auf politisches Asyl zustimmen. Wir fordern die sofortige Aufnahme aller demokratisch gesinnten politischen Flüchtlinge!“
Der vierte Teil der Podcast-Serie ‚,Ach, Kamerun!‘‘ vom 25.06.2021 des Podcasts “Afrika für Almans“ handelt von den andauernden Bürgerkrieg im Westen von Kamerun. Im Protest gegen die französische Dominanz versuchen die englischsprachigen Gebiete Kameruns mehr Freiheit und ihre Eigenständigkeit als Ambazonia zu erlangen. Seit 2016 kostete die daraus resultierende anglophone Krise zwischen Rebellen und den Truppen des Ewig-Präsidenten Paul Biya mehrere Tausend Todesopfer. Dieser blutige Konflikt ist international sehr unterrepräsentiert und hat seine Wurzeln in der kolonialen Teilung des Landes nach dem ersten Weltkrieg, sowie der systematischen Abschaffung föderaler Elemente im unabhängigen Kamerun der 1970er Jahre. Den Podcast finden Sie hier.

Resolution der Solidaritätskundgebung 12.8. in Hamburg für Alassa und Protest gegen den Abschiebeterror der Bundesregierung

Lieber Alassa, wir erklären dir unsere volle Solidarität und protestieren aufs Schärfste gegen die verschärften Abschiebemaßnahmen der Bundesregierung. Besonders empört uns, dass du dafür gemaßregelt werden sollst, dass du vielen Flüchtlingen eine Stimme verleihst und für sie ein „Leader“ bist. Als Hamburger leben wir in einer Stadt mit über 146 Nationalitäten, das macht unsere Weltoffenheit aus und darum empört uns besonders die menschenverachtende Asylpolitik der Bundesregierung. Wir fordern dass du unverzüglich Asyl bekommst und das wieder ein echtes Asylrecht eingeführt wird. Das fordern schon die Verhältnisse in der Welt in denen ständig neue Fluchtursachen durch eine räuberische, menschenverachtende imperialistische Politik, Kriege, Umweltkatastrophen usw. erzeugt werden. Dir und auch den anderen in ähnlicher Lage wünschen wir viel Erfolg und dass diese Repression gestoppt wird. Wir fordern das Recht auf Flucht als Menschenrecht! 
(einstimmig angenommen aus einem breiten Spektrum von Teilnehmern am 12.8.21)

Rund 45 Teilnehmer/innen der Montagsdemo Dortmund

Lieber Alassa, wir haben heute auf der 17. Jahresfeier unserer Montagsdemo von Deiner drohenden Abschiebung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gehört. Wir sind empört und übermitteln Dir und allen von der Abschiebung betroffenen Migranten unsere volle Solidarität. Dass Du als anerkannter Sprecher der Organisation „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International“ und vieler Flüchtlinge abgeschoben werden sollst, ist sicher kein Zufall. Es ist Teil der Rechtsentwicklung der Regierung, zu dem die reaktionäre Asyl- und Flüchtlingspolitik zählt, wie auch der Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten. Den Herrschenden passt es nicht, wenn Migranten selbstbewusst für ihre Rechte kämpfen, bewusst Teil der demokratischen und fortschrittlichen politischen Bewegungen in Deutschland sind. Es ist die Politik der internationalen Monopole und ihrer Regierungen, die weltweit für die Ursachen von Flucht verantwortlich sind!
Wir verteidigen als Montagsdemonstration das Recht auf Flucht und unterstützen alle Bemühungen und Kämpfe, die sich gegen die Verursacher und Auslöser von Fluchtbewegungen richten. Wir fordern das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf, sofort die drohende Abschiebung von Alassa Mfouapon und anderen Flüchtlingen zurückzunehmen!
Rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 17. Jahresfeier der Dortmunder Montagsdemo.

Die Montagsdemo Recklinghausen sendet herzliche Grüße

Lieber Alassa,
Die Montagsdemo Recklinghausen hat mit großer Empörung erfahren, dass Du einen Brief erhalten hast, der dich auffordert Deutschland binnen einer Woche zu verlassen ansonsten drohen sie Dir mit Abschiebung. Wir haben das Gefühl, dass an Dir ein Exempel statuiert werden soll, weil Du Dich in vielfältiger Weise in der Flüchtlingsrage engagierst und deswegen den Mächtigen unbequem bist. Die Argumentation in dem Beschied kennen wir zur Genüge: Es gäbe keine überzeugenden Gründe für Asyl und Kamerun sei ein sogenanntes „sicheres Herkunftsland“, obwohl die Sicherheitslage in den letzten Jahren sich immer weiter verschärft hat. Du hast hier Arbeit und bist integriert. 
Wir fordern deshalb nachdrücklich, dass Di hier in Deutschland bleiben kannst und wir erklären Dir unsere volle Solidarität.
Herzliche Grüße Rupert Seth, Sprecher der Montagsdemo Recklinghausen

Belegschaft des Ferienparks Thüringer Wald 

Liebe Alassa, wir sind äußerst empört über den erneuten Versuch des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Dich nach Kamerun abzuschieben. Wir haben Deinen mutigen Kampf für die Rechte der Flüchtlinge verfolgt und bewundert, und stehen voll auf Deiner Seite. Vor einigen Tagen warst Du wieder Gast bei uns, was uns sehr gefreut hat. Wir haben selbst mit dem Aufbau des Hauses der Solidarität im Ferienpark Thüringer Wald, unterstützt von viele Freiwilligen und privaten Geldgebern, einen Beitrag zu einer humanitären Flüchtlingspolitik geleistet. Die Abschiebungsdrohung gegen Dich sehen wir als weiteren Schritt der Rechtsentwicklung der Regierungspolitik, die pünktlich zur Bundestagswahl noch einmal verschärft wird. Sie reiht sich ein in die reaktionären Polizeigesetze, die Gefährdereinstufung gegen Kommunisten, insbesondere Stefan Engel, und die empörenden Angriffe auf die friedliche Demonstration zum Gedenken an Friedrich Engels am 7. August 2021 in Wuppertal. 
Wir fordern vom BAMF den sofortigen Stopp Deiner Abschiebung und die Anerkennung Deines Asylantrags. 

PS: Das BAMF müsste eigentlich umbenannt werden in „Bundesamt gegen Migration und Flüchtlinge“ 

Europakoordinatorinnen der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen
Halinka Augustin/ Niederlande und Susanne Bader /Deutschland 

Lieber Alassa, 
mit großer Wut haben wir gelesen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dich erneut mit Abschiebung bedroht. Du sollst innerhalb einer Woche nach Kamerun gehen, sonst wirst du dorthin abgeschoben. Was für ein dreister, frecher Angriff auf die Menschenwürde.
Wir haben dich als Aktivist für die Rechte der Geflüchteten kennengelernt, als Bundessprecher des „Freundeskreises Flüchtlingssolidarität“ setzt du dich in Deutschland für Flüchtlinge ein. Du erfüllst alle Auflagen, die die deutschen Behörden fordern: du beherrscht die deutsche Sprache, du machst eine Ausbildung, zahlst Steuern, und fällst niemandem zur Last. Was also ist der Grund für diese plötzliche Abschiebung?! 
Wir wissen, dass in deiner ehemaligen Heimat Kamerun seit Jahren Krieg herrscht und die Zivilbevölkerung die Hauptlast trägt durch ungesetzliche Tötungen, Folter, Entführungen und Zerstörungen von Häusern und Dörfern. Innerhalb des Landes sind ein Masse an Menschen auf der Flucht, andere fliehen ins Ausland. Menschen hausen aus Angst ohne Schutz in Wäldern uvm. Hoch lebe die internationale Solidarität. Für das Recht auf Flucht!
Susanne Bader

Dr. Manfred Fischer zur Rede von Alassa:

Ich beziehe mich auf die Rede von Alassa Mfouapon, die im Link: https://www.youtube.com/watch?v=EIjmvJN4Z6I aufgezeichnet ist, und die ich angehört habe. Anschließend habe ich die Homepage der Bundesbehörde BAMF angeschaut. ( Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) mit Sitz in der ehemaligen Südkaserne in Nürnberg.) Aus dem was Alassa Mfouapon in seinem Vortrag vorgetragen hat, hätte ich eher erwartet, dass diese Behörde Bundesamt für Abschiebung heißen würde. Auf der Homepage des BAMF wird aber den Asylsuchenden genau das alles zur Integration empfohlen, was Alassa Mfouapon in Deutschland gemacht hat. Ich muss daher feststellen, dass das BAMF seine sich selbst gestellten Aufgaben bei Alassa Mfouapon nicht erfüllt hat. Wie Alassa Mfouapon berichtet, wimmelt es bei den Aussagen des BAMF zu seinem Lebenslauf ab seiner Flucht nur so von Fehlern. Wie soll aber einem Migranten „Recht“ widerfahren, wenn vom BAMF viele falsche Annahmen zur Person zugrunde gelegt werden. Ehe diese Fehler vom BAMF nicht korrigiert werden, ist jegliche Entscheidung vom BAMF falsch und deshalb rechtswidrig, natürlich auch eine Abschiebung.
Dr. Manfred Fischer

Abanqobi Women Together (South Africa) – aus der Weltfrauenbewegung Südafrika

Thank you very much for the information you give us about the situation of Alassa the Cameroon comrade; who is being deported by the German government. Abanqobi Women Together convey to comrade Alassa a message of solidarity and strongly condenms the deportation of Alassa by the German government. We would also spread the vicious action made by the German government to other peoples’organizations.
From Abanqobi Women Together. (South Africa)

Tevgera Jinên Azad (TJA) – Komisyona Diplomasiyê – aus der Weltfrauenbewegung Nordkurdistan

It is very sad to hear that a  human rights activist will be deported. We declare that we are in solidarity with Alassa – Free Women’s Movement – Diplomacy Commission /Tevgera Jinên Azad (TJA) – Komisyona Diplomasiyê 

Dein Ausbilder mit Frau / Mediengruppe Verlag neuer Weg

Lieber Alassa,
im Urlaub haben wir (meine Frau und ich als dein Ausbilder erfahren, dass du abgeschoben werden sollst. Was maßt sich dieser Staat an, sich über das Recht auf Asyl, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hinwegzusetzen! Integration Geflüchteter, Behebung des Fachkräftemangels, sind das alles nur Phrasen und Heuchelei?
Du bist integriert im Betrieb, lernst eifrig das Fachwissen und dazu noch die deutsche Sprache, packst unerschrocken und einfallsreich bei neuen Projekten mit an. Du bist integriert unter der Jugend als  Vorkämpfer für eine Zukunft in Freiheit, du bist integriert unter Geflüchteten als Vorkämpfer für ihre Rechte im „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität“. Was will das Bundesamt für Migration mehr? Wir haben den Verdacht, dass auf seiner Checkliste zur Integration ganz oben der Begriff „Duckmäusertum“ steht. Damit dürfen und werden sie nicht durchkommen. Die Solidarität wird siegen!
Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald, Bernward und Barbara Hauck 

Gesellschaft für bedrohte Völker, Region Karlsruhe

Abschiebungen nach Afghanistan müssen grundsätzlich gestoppt werden Wir schicken euch solidarische Grüße Gesellschaft für bedrohte Völker Region Karlsruhe. Burkhard Gauly Wiesbadener Str. 20b 76185 Karlsruhe Telefon 0721 758640 www.gfbv.de

Solidaritätserklärung der Bundesvertretung von Solidarität International e.V. :
Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Der Abschiebeterror muss aufhören!

Lieber Alassa, 
am 6. August 2021 hat dich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) aufgefordert, dich binnen einer Woche nach Kamerun zu begeben, ansonsten würdest du dorthin abgeschoben. Die Bundesvertretung von „Solidarität International e.V. (SI)“ protestiert im Namen des ganzen Verbandes gegen dieses unmenschliche Vorgehen. Dieser Abschiebungsterror konzentriert sich dabei auf kämpferische Kräfte und Flüchtlinge aus Afrika, deren Herkunftsländer generell für „sicher“ erklärt werden. Er liegt voll auf der Linie der reaktionären Flüchtlingspolitik von Innenminister Horst Seehofer (CSU) und der Bundesregierung. Diese Flüchtlingspolitik ist geprägt von und bedient rückständigste nationale und rassistische Ressentiments. So wenn Seehofer Flüchtlinge mit Kriminellen gleichsetzt. So wenn Menschen, die sich in Deutschland eine Existenz aufgebaut haben, weiterhin als „Ausländer“ tituliert werden. So wenn von Zuwanderern „Integration“ gefordert wird, aber nur angepasste Untertanen erwartet werden!
Solidarität International macht den Kampf gegen deine Abschiebung zur eigenen Sache. Wer einen von uns angreift – greift uns alle an!

Sommercamp in Truckenthal:

Beschlossen vom Sommercamp von REBELL und ROTFÜCHSE und den Besuchern und Besucherinnen des 16. Waldfestes in der Ferienanlage Truckenthal 

Lieber Alassa, wir vom Sommercamp von REBELL und ROTFÜCHSE und die Besucherinnen und Besucher des 16. Waldfestes haben von deiner angekündigten Abschiebung in den Kamerun gehört. Dieser Vorgang ist absolut empörend. Und das aus vielen Gründen! 
Weil du dich in Deutschland mittlerweile gut eingelebt hast, Freunde gefunden und die deut- sche Sprache gelernt hast. Weil du mittlerweile Arbeit gefunden hast, eine Ausbildung machst und auch aus guten Grund aus deiner Heimat fliehen musstest. Es ist vor allem Ausdruck dieser menschenverachtenden Politik und der Rechtsentwicklung der Regierung, gerade in dieser Situation, in der täglich neue Krisen- und Katastrophenmel- dungen aus aller Welt kommen, die Abschiebung so zu verschärfen. Ein besonderer politi- scher Skandal ist, dass es gerade dich trifft: Unser Kindercamp steht unter dem Motto „Mutige Vorbilder für mutige Rotfüchse“. Als mutiges Vorbild haben wir dich bereits vor Jahren auf diesem Camp kennengelernt, als du gegen die Kriminalisierung und für die Organisierung der Flüchtlinge in Ellwangen gekämpft hast. 
Das Jugendcamp steht unter dem Motto „In welcher Welt wollen wir leben?“. Auf dem Camp gibt es einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ebenfalls aus ihren Ländern fliehen muss- ten und nun teilweise auch von Abschiebung bedroht sind. Wir wollen eine Welt ohne Ausbeu- tung und Unterdrückung, in der keiner mehr aus seiner Heimat fliehen muss und jeder die Hilfe bekommt, die er benötigt. 
Wir haben mit dir gekämpft, als du schon einmal nach Italien abgeschoben wurdest – und ge- wonnen. Wir haben mit Stefan Engel gegen seine Kriminalisierung als Gefährder gekämpft, und gewonnen. Und wir werden mit dir auch gegen diese Abschiebung kämpfen. 
Hoch die internationale Solidarität! Deine Rebellen und Rotfüchse 

Soli-Video der Rotfüchse vom Sommercamp des REBELL in Truckenthal

Niels Clasen, Arbeit und Zukunft

Hallo Freundinnen und Freunde, wie so oft – scheinbare Ruhe ist trügerisch! Das – man muss es wohl so sagen – berüchtigte Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat soeben den Asylantrag des kamerunischen Flüchtlings und mutigen Aktivisten Alassa Mfouapon beschieden: Abgelehnt – offensichtlich unbegründet! Ein Schlag gegen ihn, den Aktivisten, gegen alle mutigen Aktivistinnen und Aktivisten – ein Schlag gegen unsere Solidarität! Offensichtlich unbegründet – dieses „Urteil“ hat es in sich. Siehe unseren Artikel! Auch unsere ausführliche Anmerkung zum Herkunftsland Kamerun… Jetzt ist erneut und noch mehr Solidarität gefragt. Protestiert, wo ihr könnt! Hier der Artikel auf Arbeit Zukunft: https://www.arbeit-zukunft.de/2021/08/09/solidaritaet-fluechtlingsaktivist-alassa-mfouapon- soll-erneut-abgeschoben-werden.
Solidarische Grüße, Niels 

Pater Reinhold Baumann von den Comboni-Brüdern, Ellwangen, schreibt:

Hallo Alassa, mit Erschrecken erfahre ich von meinem Freund Eberhard, dass sie Dich immer noch abschieben wollen. Ich habe gedacht, das sei inzwischen endgültig vorbei. Es ist für mich unverständlich, dass nach all dem, was Du bisher durchgemacht und erlitten hast, immer noch damit gedroht wird. Ich hoffe fest, dass auch das vorübergeht, wie alle bisherigen Aktionen vorübergegangen sind. Ich danke auch allen, die Dich bisher unterstützt haben. Du bist für viele ein Zeichen der Hoffnung geworden und sollst es auch weiterhin sein. Unvergessen werden mir die Gespräche mit Dir von zwei Jahren bei uns hier im Haus sein. Unserer Solidarität hier in Ellwangen kannst Du gewiss sein. Mit vielen Grüßen, P. Reinhold Baumann

Einer von vielen Freundinnen und Freunden, Stuttgart am 9. August 2021 

Wir kennen dich seit der denkwürdigen Protestdemo in Ellwangen im Mai 2018: We are refugees, no criminals, Deportation is murder! Wir unterstützten solidarisch den Kampf gegen den menschenverachtenden Terror einer Polizeiarmee von 500 Polizisten mit Hunden. Alles im Auftrag der ach so grünen und christlichen Landesregierung Kretschmann/Strobl. Wir protestierten gegen deine illegale und brutale Abschiebung ins Salvini Italien, forderten deine sofortige Rückkehr. Wir freuten uns über deine Rückkehr, sammelten Tausende von Unterschriften für dein Asyl und Bleiberecht! Wir sagten: Fluchtursachen müssen bekämpft werden, keine Flüchtlinge! Wir fordern: Es gibt ein Recht auf Flucht! Der Artikel 16 a des Gundgesetzes garantiert als Lehre aus dem Hitlerfaschismus: “ Politische Verfolgte genießen Asylrecht!“ Allerdings haben die verschiedenen Regierungen von CDU,SPD,Grüne, FDP usw. dieses Grundrecht bis zur Unkenntlichkeit verändert.

AfD Alice Weidl und Bildzeitung mit ihren Lügen und Hetzen verloren vor Gericht. Du wirst unterstützt von Hunderten deiner Mitflüchtlinge in der LEA Ellwangen, von Sozialarbeitern dort, von amnesty international, Combonis, dem Freundeskreis Alassa, von Solidarität International! Ein ehrlicher christlich denkender Mensch zitiert aus Matthäus 25,40: „Was ihr einem meiner geringsten Brüder angetan habt, das habt ihr mir angetan!“ Dagegen Strobl von der C-Partei: Heuchelei im Stundentakt! Soll nun deine geplante Abschiebung die feige Rache der Landesregierung in BaWü im Verein mit Seehofe & Co. für den verlorene Prozess am 18. Februar 2021 in Stuttgart sein?

Keiner singt so schön wie du Beethovens und Schillers Freiheitslied Freude schöner Götterfunken! Wenn gewünscht auf Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch. Wie du haben Eltern Kinder auf der Flucht durch die Wüste oder im Mittelmeer verloren: Alain Kurdi und dein ertrunkener Sohn sind nicht vergessen! Wir klagen an – wir sind bei dir!

Wie viele Menschen sollen denn noch im Mittelmeer ertrinken, abgesichert durch die EU-Frontex Armada? Ihr sichert die „Festung Europa“ vor den Opfern eurer Politik, treibt sie in Tod und Elend – Black lives matter! Unser Freund Alassa bleibt hier. Ihr habt nur eure Macht, abgesichert durch eure Gesetze und Verordnungen, geschützt durch eure Polizei, durch Abschiebegefängnisse wie in Pforzheim oder Flüchtlingslager wie in Moria, Kara Tepe und Lipa. Unser Freund Alassa ist einer von 82 Millionen Flüchtlingen weltweit! Wer einen angreift, greift uns alle an! Wir sind Alassa! Was für Politiker sind das nur? Seehofer rühmt sich an seinem 69. Geburtstag gar, 69 Flüchtlinge abgeschoben zu haben. Laschet feixt im Angesicht der Flutkatastrophe. Feixt er schon wieder bei den Abschiebungen? In den Palästen und Villen wie auf dem Sitz des Ministerpäsidenten Kretschmann in der Villa Reizenstein auf den Höhen Stuttgarts lässt sich gut wohnen und regieren gegen Menschenrechte – eine einzige Schande! Alassa bleibt hier! Uneingeschränktes Asylrecht für alle Unterdrückte auf antifaschistischer Grundlage!

Eine Freundin aus den Philippinen auf die Info über erneuten Abschiebungsversuch:

Hello my friend, Sad to hear about the plight of Alassa. I am in solidarity with you standing for human rights. More power. We should not denounce for our rights.I share your sentiments. Warm hugs, Cr.

Solidaritätserklärung einer Menschenrechtsanwältin aus Sri Lanka, mit ihren Kindern wegen politischer Verfolgung 2018 nach Deutschland geflüchtet

Lieber Alassa, Du hast für die Rechte deines Volkes gekämpft. Die Menschenrechtsaktivisten auf der ganzen Welt sind verschiedenen Arten von Schikanen und Beleidigungen ausgesetzt. Manchmal werden sie von einigen Menschen getötet. Aber wegen ihrer Opfer genießen wir heute alle unsere Rechte. Wir kämpfen heute, um die Rechte der Menschen in Zukunft zu schützen. Deshalb sind wir alle mit dir.
D. D. und die Familie  

Dear Alassa, You fought for rights of your people. The human rights Activists all over the world face various kinds of harassment and insults. Sometimes they are killed by some people. But because of their sacrifices, we are enjoying our all rights today. We are fighting today to protect the rights of the people in the future. So we all are with you.
D.D,. and the family

Klaus-Jürgen Hampejs, IGM Senior und Aktivist der IAC Internationalen Automobilarbeiter Koordination:

Lieber Alassa, mit Empörung habe ich gelesen, dass du erneut abgeschoben werden sollst. Du hast Dir im Leben nie was zu schulden kommen lassen und eine schlimme Flucht über das Mittelmeer durchgemacht. Reicht Seehofer und Strobl immer noch nicht deren Niederlage vor dem Verwaltungsgericht in Stuttgart ? Als freier Mann gingst du aus dem Gericht, die Anschuldigungen. gegen dich waren haltlos.  Tapfere kämpferische und demokratische Menschen sind in diesem System dem Kapital und ihren Parteien ein Dorn im Auge.  Doch wir Automobiler und Gewerkschafter stehen für Solidarität, Antirassismus und Antifaschismus. Wir sind international und solidarisch gerade mit Migranten auf antifaschistischer und demokratischer Grundlage. Weg mit der angedrohter  Abschiebung. 
Mit kollegialen Grüßen
Klaus-Jürgen Hampejs Gärtringen 

Der Bundesvorstand der Frauenorganisation Courage schreibt:

Lieber Alassa, voller Empörung haben wir erfahren, dass dein Asylantrag als „offensichtlich unbe­gründet“ abgelehnt wurde und du erneut einen Abschiebebescheid bekommen hast. Dagegen protestieren wir vom Frauenverband Courage aufs Schärfste. Innenminister Seehofer steht für eine weitere Verschärfung und Rechtsentwicklung in der bürgerlichen Flüchtlingspolitik – die wirkliche Situation in den Abschiebeländern interessiert nicht! So heißt es im CDU/CSU Wahlprogramm zu den Bundestags­wahlen: „Wir erwarten von den Partnerländern bei der Entwicklungszu­sammenarbeit auch eine enge Kooperation bei der Bekämpfung von Flucht­ursachen und illegaler Migration (zum Beispiel Rücknahme eigener Staats­angehöriger)“. Laut Medienberichten ist die Lage in Kamerun dramatisch. Seit Ausbruch der Gewalt vor mehr als vier Jahren sind laut Angaben der Vereinten Nationen (UN) mehr als 700.000 Menschen auf der Flucht. Rund 60.000 von ihnen flohen ins benachbarte Nigeria. Mehr als 1,4 Millionen Menschen in der Region sind laut (UN) auf humanitäre Hilfe angewiesen. Der bewaffnete Konflikt im Anglophonen Kamerun hat inzwischen mehr als 5.000 Todesopfer gefordert. Die Zivilbevölkerung trägt die Hauptlast durch ungesetzliche Tötungen, Entführungen und weit verbreiteten Zerstörungen von Häusern und Dörfern. Sieht so ein sicheres Herkunftsland aus?! Wir fordern die Bundesregierung auf, den Abschiebebescheid sofort für ungültig zu erklären! Du hast den Mut, gestützt auf die breite Unterstützung unter den Flüchtlingen und anderen fortschrittlichen Teilen der Bevölkerung, dem Staat die Stirn zu bieten. So hast du gegen den brutalen, unrechtmäßigen Polizeieinsatz in der Flüchtlings­unterkunft in Ellwangen geklagt – und gewonnen. Schon einmal wollten die Behörden Dich loswerden und schoben Dich nach Italien ab. Aber mit großer Solidarität bist Du wiedergekommen. Die Flüchtlinge im Freundeskreis innerhalb von SI (Solidarität International) zu organisieren ist unter anderem Dein Verdienst – ein wesentlicher Schritt, weil wir nur organisiert unseren gemeinsamen Widerstand gegen die fast vollständige Aushöhlung des Asylrechts entwickeln können. „Jetzt reden wir“ die Parole der Demonstration in Ellwangen gegen den brutalen Polizeieinsatz ist der Auftakt gewesen zu einer breiter werdenden Flüchtlingsbewegung. Genau das wollen die Behörden mit Deiner Abschiebung stoppen. Halten wir zusammen und bereiten dem Innenministerium eine weitere Niederlage, so wie sie im Prozess gegen Stefan Engel, der auf antikommunistischer Grundlage zum Gefährder erklärt wurde, gescheitert sind.Für Asylrecht auf antifaschistischer Grundlage!  
Mit solidarischen und kämpferischen Grüßen
Bundesvorstand des Frauenverbands Courage Suse Bader und Ulrike Held

Dr Lutz van Dijk, Schriftsteller und Historiker (Amsterdam und Kapstadt): Keine Abschiebung für Alassa Mfouapon

Alassa Mfouapon hat sich in Deutschland, aber auch international einen Namen gemacht – als ein Flüchtling aus Kamerun, der nicht nur mit guten Gründen für seinen eigenen Asylantrag argumentiert, sondern sich auch für andere ähnlich Betroffene vorbildhaft engagiert. Er kann dies inzwischen auf Deutsch und hat sogar eine Ausbildung in Deutschland begonnen.  Ich halte es für einen Gewinn für die deutsche Gesellschaft, jemandem wie ihm begegnen zu können – und dadurch viel Vorurteile gegenüber Flüchtlingen abbauen zu können.Es wäre nur gut, wenn sein Asylantrag endlich dauerhaft positiv beschieden wird.

Freundeskreis Flüchtlingssolidarität Essen 8.8.2021

Lieber Alassa, wir haben gelesen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge dich innerhalb einer Woche in dein Heimatland Kamerun abschieben will. Das ist ein Skandal! Menschen fliehen nicht aus Spaß, sondern weil sie in ihrem Leben bedroht sind. Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärt einfach die Länder zu sicheren Herkunftsländern und will alle Flüchtlinge abschieben. Auch Afghanistan ist seiner Meinung nach sicher. So ganz nebenher erklärt er noch alle Flüchtlinge zu Kriminellen: „Wie will man denn verantworten, dass Straftäter nicht mehr in ihr Heimatland zurückgeführt werden können?“ Das ist eine reaktionäre Flüchtlingspolitik, die auf unseren erklärten Widerstand trifft. Du bist ein Aktivist der Flüchtlingsbewegung. Du bist bundesweit bekannt als Sprecher des Freundeskreises Flüchtlingsolidarität. Mutig stehst du vornedran im Kampf der Flüchtlinge. Du stehst vor allem für die enge Verbindung des Kampfs der Flüchtlinge um Bleiberecht mit dem Kampf der einheimischen Bevölkerung. Du warst dabei als in Essen der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität gegründet wurde. Darum geht es den Herrschenden: Kämpferische Flüchtlinge abschieben.
Lieber Alassa, wer einen von uns angreift, greift alle an. Wir erklären Dir unsere uneingeschränkte Solidarität. Wir machen diesen Skandal in Essen bekannt. Wir unterstützen Dich in Deinem Kampf für Asyl.
Solidarische Grüße Heinz Rothfuß

Sigmaringen, Members of Voter Initiative:

Dear Alassa, we have to stand up to help you. Our team will help you zu stay in Germany. We will stand up for you because you are a big leader of our team. Some of us do not know you personally but heard always good things about you. Now we will help you. We are fighting for our rights to get a transfer out of LEA and to stay in germany. We are members if the Wähleritiative Renate Schmidt und Thomas Voelter in Albstadt and we will speak about the right of refugees and the solidarity with you at our next meeting on friday.
Good luck

Wählerinitiative Internationalistische Liste MLPD Köln:

Lieber Alassa, wir, die Wählerinitiative Köln der Internationalistischen Liste – MLPD, sind empört, dass das BAMF erneut versucht, Dich nach Kamerun abzuschieben. Die Gründe für deine Flucht sind alles andere als „unglaubwürdig“, wie die BAMF frech behauptet. Wie viele zehntausende andere wurdest du in deinem Heimatland verfolgt, musstest mehrfach mit Deiner Familie Dein Leben riskieren. Wer macht das ohne dass er dazu gezwungen ist ? Aber die EU, vorneweg die Bundesregierung und Innenminister Seehofer verschärfen weiter ihre reaktionäre Flüchtlingspolitik und Abschiebeterror, obwohl in immer mehr Ländern imperialistische Kriege und chaotische Zustände zunehmen. Das verurteilen wir aufs Schärfste. Wir treten ein für ein Recht auf Flucht auf antifaschistischer Grundlage. Wir fordern von dem BAMF den sofortigen Stopp Deiner Abschiebung und die Anerkennung deines Asylantrages. Wir werden Dich in diesem Kampf voll unterstützen und fordern die sofortige Aufnahme aller demokratisch gesinnten politischen Flüchtlinge! 

Montagsdemo Bochum

Lieber Alassa, am 9. August hat die Montagsdemo ein Fest zu 17 Jahre Montagsdemo Bochum gefeiert. Wir haben schon mehrere Male über Dich und Deinen Kampf berichtet und wir möchten Dir unsere solidarischen Grüßen senden. Wir verpflichten uns, Dich in Deinem Kampf gegen die Abschiebung weiter zu unterstützen. Seit Eurem mutigen Auftreten und der Demo für Menschenrechte für Flüchtlinge in Ellwangen wollen sie Dich mundtot machen. Mit Dir soll ein Geflüchteter abgestraft werden, der sich für die Interessen aller Geflüchteten und für Menschenrechte für Flüchtlinge und eine gesellschaftliche Perspektive einsetzt. Aber inzwischen ist Deine Stimme an vielen Orten hörbar, hat sich der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität gegründet und es wird ihnen nicht gelingen, Dich zum Schweigen zu bringen. Du hast einen langen Atem und viele Unterstützer – das sollten Herr Seehofer und Konsorten inzwischen wissen. Gemeinsam sind wir stark im Kampf mit Dir! Kämpferische Grüße von der Bochumer Montagsdemo!

Karl Nümmes, Liedermacher aus Berlin

Lieber Alassa, in meinen kommenden Straßen-Musik-Auftritten werde ich zum wiederholten Mal singen: „Alassa ist nicht alleine! Leute macht euch auf die Beine! Unsere Fahne weht. Die Fahne der Solidarität!“

Montagsdemo Duisburg

Lieber Alassa, Aufgrund deiner brutalen Fluchtgeschichte, deines Einsatzes für Menschenrechte als Flüchtlingsaktivist und damit als Oppositioneller, denken wir, dass du unbedingt zu Deutschland gehörst, weil zur Zeit in Deutschland Andersdenkende nicht gut angesehen sind. Deshalb fordern wir vom BAMF den sofortigen Stopp deiner Abschiebung und die Anerkennung deines Asylantrag

Elisabeth Mauz, Karlsruhe

Lieber Alassa, seit ich dich vor ein paar Jahren persönlich kennenlernte, haben sich unsere Wege immer wieder gekreuzt. Mit Hochachtung und Respekt verfolgte ich dein Leben in Deutschland, das von Höhen und Tiefen geprägt war. Du spürtest die Auswirkungen der unmenschlichen Flüchtlingspolitik der Merkel / Seehofer-Regierung, die Willkür, der du und deine Freunde ausgesetzt waren und sind. Ihr wurdet von den Ämtern wie Menschen zweiter Klasse behandelt, mutwillig hin und her geschoben. Doch du hast dich nicht einschüchtern lassen, hast um deine Rechte als Flüchtling und als Mensch gekämpft, dabei nie für dich allein, sondern immer für die Verbesserung der Situation aller Geflüchteten. Bei jeder unserer Begegnungen konnte ich feststellen: Dein Mut, deine Zielstrebigkeit und Aufrichtigkeit, deine Empathie, vor allem auch für die Kinder, deine Gewissheit, in einer für alle Menschen bessere Welt leben zu können und dein konsequentes Eintreten dafür sind ungebrochen. 
Lieber Alassa, du hast hier in Deutschland viele Freunde gewonnen und du bist stark. Gemeinsam werden wir uns gegen deine Abschiebung und die deiner Freunde einsetzen. Wir stehen an eurer Seite.
Eli aus Karlsruhe

Montagsdemo Herne vom 9.8.

Lieber Alassa, die Herner Montagsdemo erklärt Dir die volle Solidarität gegen die Ablehnung Deines Asylantrags und die Bedrohung mit Ausweisung. Wir sehen das auch als ungerechtfertigte Revanche an, bist Du doch ein anerkannter und bekannter Aktivist der Flüchtlingssolidarität. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!  Deine Herner Montagsdemo

Eine Urlaubsgruppe vom Bodensee: United we stand – devided we fall. Solidarity forever!

Lieber Alassa, eine Urlaubsgruppe vom Bodensee schickt dir solidarische Grüße. Wir sind empört über den unverschämten Abschiebebescheid, den dir das BAMF zugeschickt hat. Angesichts deiner Geschichte zu behaupten, dein Asylantrag sei „offensichtlich unbegründet“ ist derart Menschenverachtend. Gerade gegen diese Menschenverachtung in der Flüchtlingspolitik der Imperialisten bist du führender Aktivist. Dieser Weg hat großen Erfolg und Anziehungskraft. Die Angriffe auf dich sind eindeutig ein Racheakt dafür und der Versuch, an dir ein abschreckendes Exempel zu statuieren. Damit werden sie nicht durchkommen! Diese Richtung, selbst aktiv zu werden und sich zu organisieren, wird weiter wachsen! Wir stehen an deiner Seite und unterstützen natürlich auch die Spendensammlung für den „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität“.

Resolution Montagsdemo Mülheim-Ruhr: (einstimmig bei einer Gegenstimme)

Lieber Alassa, die Montagsdemo Mülheim-Ruhr erklärt sich am 9. August 2021 voll solidarisch mit dir! Die erneute Androhung von Abschiebung zeugt von verschärfter Rechtsentwicklung und Unterdrückung. Nach dem Sieg von Stefan Engel, des ehemaligen Vorsitzenden der MLPD, vor einer Woche gegen seine Gefährdereinstufung schlagen die Herrschenden eine harte Gangart ein. Du sollst abgeschoben werden. Du hast hier nicht nur zur Selbstorganisation der Flüchtlinge beigetragen, sondern auch eine neue Art von Zusammenarbeit von Geflüchteten und deutschen Freunden mit aufgebaut: den Freundeskreis Flüchtlingssolidarität. Das alles gegen härtesten Widerstand von BAMF, AfD, Polizei, BILD-Zeitung. Dagegen hast du erfolgreich geklagt. Aber nicht nur das: In der Corona-Pandemie kämpfst du für Gesundheitsschutz, klärst andere Geflüchtete auf über die Notwendigkeit von Impfungen etc. Du wirst auch angegriffen, weil du ein Vorbild bist. Damit sowas nicht Schule macht, wollen sie dich aus dem Land schmeißen. Das lassen wir nicht zu.
Gemeinsam sind wir stark! im Namen der Montagsdemo Mülheim-Ruhr, Gisela De Lorie

Solidaritätsresolution der Montagsdemonstrationen in Sindelfingen und Stuttgart vom 9.8.21

Die Montagsdemo ist empört über die unmenschliche Abschiebepolitik der Bundes- und Landespolitik. Wir kritisieren generell die willkürliche und unhaltbare Klassifizierung in sogenannte sichere Herkunftsländer. So will Seehofer weiter nach Afghanistan abschieben, obwohl dort aktuell bereits 270.000 auf der Flucht vor den Taliban – nachdem dort 20 Jahre lang NATO-Truppen einen „Kampf gegen den Terrorismus“ geführt haben. Alle zehn Minuten stirbt in Afghanistan eine Zivilistin oder ein Zivilist bei Anschlägen. Allein zwischen Mai und Juni wurden rund 2.500 Zivilistinnen und Zivilisten verletzt oder getötet – so viele wie nie seit Beginn der UN-Aufzeichnungen 2009. Schluss mit den Abschiebungen nach Afghanistan!
Der Abschiebeterror konzentriert sich gegenwärtig in der Praxis vor allem auf kämpferische Kräfte und Flüchtlinge aus Afrika, deren Herkunftsländer generell für „sicher“ erklärt werden. Der Flüchtlingsaktivist Alassa Mfouapon soll erneut abgeschoben werden!
Als „offensichtlich unbegründet“ wurde Alassa Mfouapons Asylantrag abgeschmettert, und ihm eine Woche Zeit eingeräumt, das Land zu verlassen, anderenfalls werde er nach Kamerun abgeschoben. In das Land, das er mit seiner Familie verlassen musste, weil ihnen dort als religiös gemischtem Ehepaar nach dem Leben getrachtet worden war. 
Dass Alassa Mfouapon sich inzwischen zu einem Aktivisten für Menschrechte entwickelt hat, dass er zu einem von vielen Flüchtlingen anerkannten Sprecher der von ihm mitgegründeten Organisation der Flüchtlingssolidarität geworden ist, macht ihn nun zur besonderen Zielscheibe der reaktionären und aggressiven Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Solidarität mit Alassa!
In das gleiche Schema passt die Verweigerung des Asyls für Sinem Mut und Anil Kaya. Sie waren während ihres Studium in Ankara im „Verein für Demokratische Rechte“(DH) aktiv. Sie wurden festgenommen und zu 6 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt. Das Verwaltungsgericht Augsburg hielt nun das Gerichtsverfahren in der Türkei und die erteilte Freiheitsstrafe für ‘gerecht’ und lehnte somit ihren Asylantrag ab. Sie entschieden sich für unsere Abschiebung…
Die Begründung dieser Haltung erklärte das Gericht mit „Sie könnten Mitglied einer illegalen Organisation sein“ und „Es kann nicht bezeugt werden, dass es in türkischen Gefängnissen Misshandlungen und Folter gibt“. 
An alle Betroffenen: Wir stehen an eurer Seite- Wer einen von uns angreift greift alle an!
Hoch die internationale Solidarität !

A. Fischer, Betriebsrat und Schwerbehinderten-Vertrauensmann mit Kollegen der Firma GussTec aus Heiligenhaus  

Mit großer Wut und Empörung erfahre ich heute, am 08.08.2021 aus den RF-News von den erneuten Abschiebeplänen gegen Alassa Mfouapon. Dieses Mal soll er nicht mehr nach Italien, sondern in sein Herkunftsland Kamerun abgeschoben werden. 
Ihr Ziel ist die Einführung der Scharia und das Verbot von freien Wahlen und Bildung. „Boko Haram führt einen Krieg gegen die Menschen in Kamerun mit schockierenden menschlichen Verlusten“, sagte Ilaria Allegrozzi, leitende Zentralafrika-Forscherin bei Human Rights Watch (HRW) noch am 06.April 2021dem Africa- Live- Blog.
Sehr richtig stellen die RF-News heraus, dass es sich bei der Abschieberoutine der Bundesregierung keinesfalls nur um Straftäter handelt. Die um ihre demokratischen Rechte International, nach der Genfer Konvention und speziell in Deutschland nach Artikel 1 des Grundgesetzes (Die Würde des Menschen ist unantastbar) kämpfenden Flüchtlinge, die mutig und erfolgreich gegen die Repressalien von Justiz und Behörden klagen, sollen gleich mit abgeschoben werden. Durch solche Mittel beteiligt sich die Bundesregierung am Terror in den Abschiebestaaten mit und macht sich schuldig an den Opfern und ihren Angehörigen. 
Diese Praxis reiht sich ein, in eine sich verschärfende Rechtsentwicklung der europäischen Innen-und Außenpolitik, die sich in Stellung bringen will, um Kämpfe durch und für Flüchtlinge, Arbeiterinteressen und eine andere Gesellschaft im Keim ersticken will. Und gerade deshalb sind wir alle herausgefordert, weder Abschiebeaktionen von einfachen Flüchtlingen, Verschärfungen von Polizeigesetzen, Kriminalisierung von Kommunisten und ihren politischen Repräsentanten und Parteien oder der Hoffähigmachung faschistischen Gedankenguts und seiner Propaganda zuzulassen! Mit einer ganzen Reihe von deutschen und internationalen Kollegen u.a. aus dem Iran, der Mfouapon!
Andreas Fischer, Betriebsrat und Schwerbehinderten-Vertrauensmann der Firma GussTec aus Heiligenhaus
(Ehemals Fa. PIAD Kokillenguss GmbH aus Solingen) 

Wählerinitiative Dieter Böttcher in Waiblingen am 07.08.2021 (Einstimmig beschlossen)

„Wir erklären unsere volle Solidarität mit Alassa Mfouapon, der akut von Abschiebung bedroht ist. Wir protestieren auch dagegen, dass auf diese Weise ein Menschenrechts- und Flüchtlingsaktivist mundtot gemacht und alle, die sich aktiv für die Rechte von Flüchtlingen organisieren, eingeschüchtert werden sollen. Wir brauchen Menschen wie Alassa und fordern ein uneingeschränktes Bleiberecht für Flüchtlnge auf antifaschistischer Grundlage!“

Herzliche engagierte Grüße und Solidaritätsbekundungen weiterer verschiedener Einzelpersonen

Günter und Susanne Wagner, Gelsenkirchen

:Lieber Alassa!
Wir sind hell auf empört über die Entscheidung des BAMF. Einem aufrechten Kämpfer für Flüchtlings rechte wie dir und dir nach alldem, was du auf deiner Flucht und danach durchgemacht hast, zu unterstellen, dass du die Unwahrheit sagst, ist ungeheuerlich. Das ist Ausdruck der verschärften Rechtsentwicklung der Regierung. Eine wachsende Zahl von Ländern wird faschistischem Terror ausgeliefert – wie Afghanistan oder auch deine ehemalige Heimat Kamerun. Abschiebung in solche Länder bedeutet oft ein Todesurteil. Das werden wir auf keinen Fall zulassen. Damit kommen sie nicht durch! Ganz herzliche Solidaritätsgrüße aus den Urlaub, Günter und Susanne W. aus Gelsenkirchen 

Bascha S.:

Hallo, ich bin empört, entsetzt, kann es nicht fassen. Was soll das ? Menschen, die aus ihrem Lande fliehen mussten, weil es dort keine Perspektive auf eine Zukuft in Sicherheit für Leib und Leben gab, suchen Zuflucht in Europa. Alassa und seine Frau leben seit längerem in Deutschland, sind integriert, haben ein Leben, das ihnen eine Zukunft hier geben könnte, wen stören sie, was will die „Obrigkeit“ denn noch, damit sie hier bleiben können ? Hat unser Land nicht eine Vergangenheit, die vielen aus diesem Land in den 12 Jahren brauner Diktatur zur Flucht zwang ? Von denen viele nur überleben konnten, weil andere Länder ihnen Schutz und Aufenthalt gaben ? Vergessen das diejenigen ganz, die hier integrierte Schutzsuchende abschieben möchten ? Wer ist das, der solche Entscheidungen trifft ? Ich appeliere an Sie Unbekannte, verhalten Sie sich so, wie Sie behandelt werden möchten. Abschiebung von integrierten Menschen ist ein Verstoß gegen die Menschlichkeit. Alassa und seine Frau sollen in Deutschland bleiben, da wo sie jetzt leben ist ihr Platz !
Mit freundlichen Grüßen Bascha S. 

Andrea und Klaus aus dem Urlaub

Lieber Alassa, wir sind empört über den erneuten Versuch der Bundesregierung, dich wieder abzuschieben. Wir stehen ganz auf deiner Seite und versprechen dir unsere volle Unterstützung.
Mit solidarischen und herzlichen Grüßen, Andrea und Klaus aus dem Urlaub in Kroatien. 

Johanna Leichtfuß: Viel Glück und alles Liebe für Euch und uns alle.

Lieber Alassa Mfouapon, liebe Adelheid Gruber und all Ihr lieben anderen des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität, die Nachricht der drohenden Abschiebung von Dir, Alassa, macht mich betroffen. Ich hoffe und wünsche und bete dafür, dass es einen Weg gibt, das zu verhindern. Gibt es rechtliche Möglichkeiten? Müssen wir Menschen verstecken, um sie zu schützen? Was gibt es für Möglichkeiten angesichts der Bundestagswahl? Welche Parteien mit Wahlchance stehen noch auf der Seite des Rechts? Ich lebe in Schleswig-Holstein, weit entfernt von Euch – und Euch doch nah. Dennoch sehe ich für mich keine Kapazität, mich aktiv in den erforderlichen Widerstand einzubringen. Aber eine Spende überweise ich Euch gern. Ich stehe an Eurer Seite – und glaube an die Kraft der Liebe und an die Kraft der Gedanken: „Alassa, Du wirst abermals siegen und bleiben“ – das nehme ich mir als Mantram vor. Es ist für Dich und für alle Menschen, denen Unrecht geschieht oder zu geschehen droht. 
Ich danke Euch für Euren ausdauernden Kampf für die doch so selbstverständlichen Rechte der Flüchtlinge und aller Menschen. Eigentlich ist es verrückt, dass das nötig ist. Das Leben sollte so sein, dass wir zusammen tanzen und uns freuen. Das Glück aller Menschen und Wesen sollte unser aller Ziel sein. 
Viel Glück und alles Liebe für Euch und uns alle.
In Solidarität Johanna Leichtfuß.

Anja & Dietz Kippschull, Wuppertal

Lieber Alassa, hiermit möchten wir Dir unsere vollste Solidarität erklären. Als Mitglieder von SI ist uns der Kampf für die Rechte aller Flüchtlinge weltweit eine Herzensangelegenheit. Mit dem erneuten Angriff auf dein Recht auf Asyl will die Regierung offensichtlich verhindern, dass die Flüchtlinge in Deutschland auch in Zukunft organisiert für ihre Rechte kämpfen, dass ihnen zustehende Grundrecht auf Asyl einfordern. Zugleich kommt hier die stets weitergehende Rechtsentwicklung der Regierung erneut klar zum Vorschein. Offensichtlich soll hier eine gewisse „Stärke“ demonstriert werden, um bestimmte Wählerschichten zu halten bzw. auch, um die Gesellschaft weiter zu spalten. Wir wissen, dass Du in deinem Kampf, welcher ja der Kampf aller Flüchtlinge ist, nicht alleine stehst. Auch wir werden an deiner Seite stehen, gemeinsam mit dir kämpfen, und gemeinsam siegen! Unsere Solidarität ist unsere Stärke! Einen einzelnen Finger kann man brechen, eine ganze Faust nicht! 
Nochmals ganz viele solidarische Grüße, Anja & Dietz K. ,Mitglieder SI Wuppertal 

Heidrun S.

Lieber Alassa, lieber Freundeskreis, 
es sind so enorme heuchlerische Aussagen die unsere Politiker in den Medien zur besten Sendezeit und in hochkarätigen Runden verbreiten, das Flüchtlinge mit Ausbildungsplatz nicht ausgewiesen werden dürfen. Allen voran Herr Seehofer und Herr Söder. Uns wird vorgemacht das sie sich einsetzen das die Betriebe und natürlich auch die Menschen zu ihrem Recht kommen. Wie wieder einmal aktuell zu erleben ist, leider alles nur menschenverachtende Heuchelei. Ich appelliere an alle Verantwortlichen Entscheider: Alassa und allen Flüchtlinge die sich bei uns integrieren wollen und dies auch täglich beweisen, einen unbefristeten Aufenthalt mit Endziel Einbürgerung zu gewähren. 
Heidrun S.

Rudi/Aalen und weitere Freunde von Ostalb

Lieber Alassa, 
wir haben heute hier in der Region Ostalb aus der Roten Fahne erfahren, dass du aufgefordert bist, Deutschland zu verlassen. Darüber sind wir sehr empört! Es ist die große Niederträchtigkeit und Verkommenheit, aber auch des Niedergangs, des bürgerlichen und kapitalistischen Systems, seiner Regierung und der dazugehörigen Politiker, das uns mit dieser Rechtsentwicklung konfrontiert. In der Roten Fahne steht vollkommen zu Recht: „Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!“
Alle hier in der Region Ostwürttemberg, die in der Flüchtlingshilfe und -politik tätig waren und immer noch sind, sind mit dir solidarisch. Es ist für uns eine Frage der Solidarität und der Menschenrechte für alle Menschen auf der Welt, dass wir uns der Aussage des Rechtsanwalts Frank Jasenski anschließen: „Selbstverständlich werden wir das nicht hinnehmen!“ Wir werden diesen weiteren unverschämten, unmenschliche Vorgang gegen dich in unserem Umfeld bekannt machen und den Freundeskreis Flüchtlinge weiter unterstützen. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute, Durchhaltevermögen und viel Erfolg in deinem Kampf für eine besseres Gesellschaftssystem. 
Viele solidarische Grüße im Auftrag Rudi/Aalen 

Elvira Dürr, Berlin

: Lieber Alassa, mit Bestürzung lese ich, dass du erneut abgeschoben werden sollst! Welch politische Farce! Das ist doch rein antikommunistisch motiviert, weil du ein Kämpfer für die Flüchtlinge und für eine Zukunft für uns alle bist! Wenn ich das unseren Paddelfreunden erzähle, werden sie mir das nicht glauben. Du hast dort mit deiner Lebensfreude, deinem Spaß am Paddeln und deiner Lebensgeschichte großen Eindruck hinterlassen. Was wir brauchen ist eine Unterschriftenliste für dein Bleiberecht! können wir das sofort initiieren?
Ich steh an deiner Seite! Elvira 

Doris Hensinger, Stuttgart

Es ist traurig, dass der Mensch und Flüchtling Alassa Mfouapon, der sich für andere einsetzt und den Mut aufbrachte, für das Menschenrecht von Flüchtlingen in Deutschland zu klagen, nun auf kaltem Wege abgeschoben werden soll. Herr Alassa Mfouapon macht eine Ausbildung und zahlt Steuern, er liegt dem Staat nicht auf der Tasche, er hat die deutsche Sprache gelernt und bringt sich auch für unser Land ein. Aus einem Flüchtling ist er ein Angekommener geworden, der zu uns gehören kann und will. Wir brauchen in Deutschland gerade solche Menschen, die nicht nur den Kopf einziehen, sondern sich aktiv für Benachteiligte und die Wahrung demokratischer Menschen-Rechte eintreten. Eine Abschiebung ist nicht nachvollziehbar und unwürdig. Wo bleibt der Mut für die Anerkennung von auch hier politisch aktiven Flüchtlingen? Ich wünsche Herrn Mfouapon alles Gute und hoffe auf sein Hierbleiben.
Doris Hensinger 

Liebe Grüße von Katrin E.

Guten Tag, Herr Mfouapon, Frau Gruber, 
ich verfolge Ihre Petition und bewundere Ihr Engagement sehr. Heute informieren Sie darüber, dass Herr Mfouapons Asylantrag abgelehnt wurde. Darf ich meinen Tipp loswerden: bitte stellen Sie beim RP + Ausländerbehörde sofort einen Antrag auf Ausbildungsduldung mit nochmals sämtlichen Unterlagen, die dem RP sowieso schon vorliegen (Ausbildungsvertrag, Identitätsausweis….) Wir hatten die Erfahrung gemacht, dass dies obwohl das RP weiß, dass eine Ausbildung begonnen wurde (bzw die Aufnahme genehmigt hat) trotzdem noch notwendig ist. Darauf aufmerksam wurde seitens des RP nicht. Wir hatten dies nur durch Nachfragen rechtzeitig erfahren. Ich wünsche Ihnen Herr Mfouapon alles Gute und hoffe, dass es mit der Ausbildungsduldung klappen wird.
Liebe Grüße Katrin E.

Gerhard Zahn, SI Stuttgart:

Alassa darf nicht abgeschoben werden. Alassa darf nicht nach Kamerun abgeschoben werden. Er ist hier gut integriert. Macht hier in Deutschland eine qualifizierte Ausbildung und bezahlt Steuern. Alassa ist dem BAMF und Innenminister Seehofer unbequem. Er protestierte gegen den brutalen Polizeieinsatz damals in der LEA Ellwangen. Er gewann den Prozess gegen die Lügen von Alice Weidel und auch den Prozess gegen das Land Baden-Württemberg vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart und verließ das Gericht als freier Mann. Die drohende Abschiebung von Alassa ist Ausdruck des Rechtsrucks der Bundesregierung. Auf diese Weise will die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag der rechtspopulistischen AfD Stimmen abjagen. Die CDU/CSU nennt sich eine christliche Volkspartei. Ihre Flüchtlingspolitik ist aber alles Andere als christlich. Sollte Alassa abgeschoben werden, droht ihm in seinem angeblichen Heimatland Kamerun vermutlich Folter und andere Schwierigkeiten. Seit einigen Jahren gibt es in Kamerun ein Antiterrorgesetz. Wegen dieses Gesetzes werden in diesem Land die Menschenrechte und die Meinungsfreiheit sehr stark eingeschränkt. Alassa ist durch und durch Demokrat. Er setzt sich auch für die Rechte der Flüchtlinge ein und ist so etwas wie der Sprecher der Flüchtlinge. Dies alles passt dem BAMF, den kapitalistischen Monopolen samt ihren Parteien nicht in den Kram.

René Grießbach, Dresden

Mit Bestürzung hab auch ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass Alassa Mfouapon, der als Flüchtlingsaktivist bundesweit bekannt ist, vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aufgefordert wurde, innerhalb kürzester Zeit in sein Heimatland zurückzukehren, andernfalls würde die Abschiebung vollzogen. 
Das reiht sich in eine menschenverachtende Abschiebepraxis ein, die in inzwischen zig Fällen bundesweit immer wieder neu zu beobachten ist. 
Dass es jetzt mit Alassa Mfouapon einen bundesweit bekannten Flüchtlingsaktivisten gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und Bundessprecher der Organisation „Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International“ trifft, ist kein Zufall und Ausdruck einer vermeintlichen Stärke derer, die sich den Antikommunismus auf die Fahnen geschrieben haben. Auf dem Höhepunkt der sogenannten Flüchtlingskrise vor ein paar Jahren hatte ein Arbeitskollege, der nichts weniger als gut fand, dass überhaupt Flüchtlinge hierher kommen, wütend rethorisch gefragt: „Was wollen die hier?“ Da ich bereits wusste, dass mit ihm aufgrund seiner Weltanschauung eine tiefergehende Diskussion einfach nur sinnlos gewesen wäre, hab ich ihm nur kurz als Antwort auf dieses „Was wollen die hier?“ entgegengehalten: „Leben.“ 
Das Recht auf Flucht muss durchgekämpft werden, und das in Zusammenhang damit, dass die Fluchtursachen bekämpft und beseitigt werden. Das geht nur international. 
Solidarität mit Alassa Mfouapon und all den anderen, die aus unterschiedlichsten Gründen aus ihren Heimatländern fliehen mussten und mit der Gefahr leben müssen, dorthin wieder abgeschoben zu werden.

Volker Hoffmann, Historiker, Berlin

Was mir in den letzten Stunden über die Aktivität von Alassa Mfouapon bekannt geworden ist, verlangt eine besondere Unterstützung dieses Antifaschisten und Internationalisten. Er ist in der Tat ein vorbildlicher Kämpfer für die Rechte der Flüchtlinge. 
Wobei mich besonders beeindruckt hat, dass er für die Rechte der Flüchtlinge kämpft – überall, wo er lebt, was bedeutet: In seiner Heimat, aber auch dort, wo ihm eine besondere Bestrafung drohen kann. So ein selbstloses Engagement wirkt sich meistens außerordentlich beispielhaft aus. Ich bin an seiner Seite!

Dorothee Lohmann und Claus Zimmer, Kassel

Lieber Alassa, mit Bestürzung haben wir davon gehört, dass das deutsche Innenministerium dich nach Kamerun abschieben will. Wenn man von einer gelungenen Integration sprechen kann, dann bei dir! Du hast einen Ausbildungs- und damit wahrscheinlich zukünftig einen festen Arbeitsplatz; du sprichst ein perfektes Deutsch und hast viele deutsche Freundinnen und Freunde. Du zahlst sogar Steuern. 
Also muss man zu der Erkenntnis kommen, dass das Gerede des deutschen Staates, Ausländer mit Arbeit und Sprachkenntnissen für die Wirtschaft zu benötigen, nichts als Irreführung ist. 
Stattdessen können wir aber auch feststellen, dass der Staat Angst hat: Vor Menschen wie dir, die sich unerschrocken in den Dienst internationaler Solidarität stellen, die sich vor unterdrückte Kolleginnen und Kollegen stellen, die auf Seiten der Schwächeren stehen. Und die damit aufstehen gegen Ungerechtigkeit und Willkür. Dieses zutiefst menschliche Verhalten von dir erschreckt die Herrschenden – und zeigt damit deren Schwäche und Unmenschlichkeit auf. Diese Erkenntnis macht dich stark! 
Lieber Alassa, wir sind solidarisch mit dir in dieser für dich zermürbenden Zeit. In Gedanken umarmen wir dich; wir denken gern an deinen Besuch bei uns in Mannheim zurück! Bleib stark!

Wählerinitiative „Lisa Gärtner“, Gelsenkirchen

Die Wählerinitiative „Lisa Gärtner“ der Internationalistischen Liste / MLPD Gelsenkirchen verurteilt die Machenschaften gegenüber Alassa Mfouapon, die wir in keinster Weise so hinnehmen werden. Wir werden diesen Skandal zum Tagesthema in Gelsenkirchen, deutschlandweit und international machen. Es müssen die Hintergründe, die die Ausländerbehörde dazu bewogen hat die Abschiebung auszusprechen, schonungslos aufgedeckt werden. Die Hintermänner, die die Ausländerbehörde dazu angewiesen haben, müssen mit ihren Motiven entlarvt werden. Wir stehen hinter den Flüchtlingen, die zur Zeit abgeschoben werden, wie z. B. nach Afghanistan, wo ein Leben zur Zeit durch den Terror der Taliban mit seinen menschenverachtenden Verbrechen nicht möglich ist. Das gilt aber auch für Flüchtlinge aus Afrika und anderen Ländern, wo sie durch Krieg und Umweltzerstörung nicht mehr leben können. 
Lieber Alassa, wir stehen voll zu und hinter Dir. Das ist ein Angriff auf uns alle. 
Einstimmig beschlossen auf der Wählerinitiative Gelsenkirchen, den 6. August.